Spielberichte

Janco-Dreierpack und Doppelschlag nach der Pause: Göstling schlägt Lunz 4:0

FC Göstling/Ybbs
ASKÖ Lunz/See

In der 2. Klasse Ybbstal setzte sich der FC Göstling/Ybbs in der 24. Runde klar mit 4:0 gegen ASKÖ Lunz/See durch. Nach einer anfangs nervösen Vorstellung brachte ein Elfmeter die frühe Führung, nach der Pause legte Martin Janco innerhalb weniger Augenblicke doppelt nach – Moritz Roseneder besorgte den Schlusspunkt. Co-Trainer Gerald Leichtfried sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und hob vor allem den stärkeren Auftritt nach der Pause hervor.

Fußball liegt im Tornetz

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Elfer bringt Ruhe in eine nervöse erste Hälfte

Göstling brauchte in dieser Partie etwas, um anzukommen. Co-Trainer Gerald Leichtfried beschrieb den Start offen: „Wir haben uns von Beginn an ein bisschen schwergetan. Wir waren nervös und haben Lunz phasenweise ein bisschen die Nase vorn gelassen.“ In dieser Phase fiel die Führung – und sie tat den Hausherren spürbar gut. In Minute 16 traf Martin Janco per Elfmeter zum 1:0. Leichtfried ordnete die Szene so ein: „Das Führungstor ist durch eine herausragende Aktion entstanden. Wir haben einen Elfmeter rausgeholt, den Martin Janco souverän verwandelt hat.“ Danach fand Göstling besser in die Ordnung, ohne die Lunzer völlig aus dem Spiel zu nehmen. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, das den Gastgebern Sicherheit gab und die Grundlage für einen deutlich zielstrebigeren Auftritt nach der Pause bildete.

Doppelschlag nach Wiederanpfiff: Janco entscheidet die Partie

Mit dem Anstoß zur zweiten Halbzeit zeigte Göstling ein anderes Gesicht – das war der Tenor auf der Trainerbank. „In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt, mit mehr Power und Energie“, sagte Leichtfried. Der Plan saß sofort: In Minute 50 und 51 stellte Janco mit einem Doppelschlag auf 3:0 und schnürte damit seinen Dreierpack. „Das war eine sehr gute Eckballsituation, und das dritte Tor war ein Riesenfehler der Lunzer Abwehr“, fasste der Co-Trainer die entscheidenden Momente zusammen. Lunz bekam in dieser Phase kaum Luft. „Wir haben Lunz nicht allzu viele Chancen gelassen. Am Ende hatte Lunz nicht viele Möglichkeiten“, so Leichtfried. Göstling blieb am Drücker und setzte in der 76. Minute durch Moritz Roseneder noch das 4:0 drauf. Die Hausherren brachten das Ergebnis danach ruhig nach Hause und ließen hinten wenig zu.

Teamspirit, Respekt für Lunz und ein Ausblick

Inhaltlich stellte Leichtfried den Teamerfolg vor alles: „Die ganze Mannschaftsleistung hat sehr gut funktioniert. Keiner ist herausgestochen, wir haben immer miteinander nach vorne gespielt.“ Den Gegner würdigte er ausdrücklich: „Lunz habe ich individuell sehr gut eingeschätzt. Mit dem Stürmer Philipp Wentner haben sie einen sehr guten, auf den man immer aufpassen muss.“ „Zusammengefasst war der Unterschied vielleicht kämpferisch. Kämpferisch war Lunz sehr gut drauf, da muss man Respekt zollen. Die Göstlinger waren aber etwas besser und haben gute Kombinationen gefunden.“ Lob gab es auch für das Gespann: „Der Schiri war in allen richtungsweisenden Situationen sehr gut. Er hat seine Art von der ersten bis zur letzten Minute beibehalten und war sehr, sehr gut.“

Die Kulisse passte: „Es waren sicher dreihundert Zuschauer da, die Stimmung war sehr gut – vor allem für die jungen Spieler war das eine tolle Atmosphäre.“ Mit dem 4:0 festigt Göstling Rang vier (45 Punkte), Lunz bleibt bei 32 Zählern. „Darauf können wir aufbauen – für die nächsten Matches“, blickte Leichtfried optimistisch nach vorne.

2. Klasse Ybbstal: Göstling : Lunz/See - 4:0 (1:0)

  • 76
    Moritz Roseneder 4:0
  • 51
    Martin Janco 3:0
  • 50
    Martin Janco 2:0
  • 16
    Martin Janco 1:0