Im Duell der 2. Landesliga Ost zwischen dem SC Katzelsdorf und dem ASV Hohenau endet ein intensives Spiel 1:1 – zur Pause stand es 0:0. Bei den Katzelsdorfern überwiegt nach Schlusspfiff das Gefühl, zwei Punkte liegen gelassen zu haben. Co-Trainer Fabio Neubauer bringt es auf den Punkt: „Das Ergebnis ist nicht gerecht. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten nach unseren Chancen gewinnen müssen.“

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Neubauers Fazit fällt klar aus – inklusive Einordnung der Bedingungen: „Wir hatten mehr Ballbesitz und Spielanteile. In der ersten Halbzeit mit Wind und in der zweiten Halbzeit gegen den Wind waren wir klar besser.“ Katzelsdorf bestimmte über weite Phasen den Rhythmus, presste hoch und setzte Hohenau immer wieder unter Druck. Der große Aufwand blieb vor dem Tor jedoch zunächst unbelohnt – das 0:0 zur Halbzeit passte zur Geschichte vom Spiel mit viel Kontrolle, aber ohne Ertrag.
Schon vor der Pause verzeichnete Katzelsdorf mehrere Großchancen. Die beste Szene leitete Bernhard Fucik mit der Brust ein, als Matthias Lindner aus kurzer Distanz eine Top-Gelegenheit vorfand. Kurz nach Wiederbeginn geriet Katzelsdorf in Rückstand: In der 47. Minute traf Florian Slama für den ASV Hohenau zum 0:1. Spät belohnte sich die Heimelf für ihr Anrennen – und das auf kuriose Art: In der 84. Minute unterlief Florian Slama ein Eigentor zum 1:1. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, die aus Katzelsdorfer Sicht den Spielverlauf nur unzureichend widerspiegelt.
Individuell ragte ein Akteur heraus. Für Neubauer war Yusuf Onur der Mann des Spiels: „Ganz klar Yusuf – viele gewonnene Zweikämpfe, unglaublich laufstark.“ Auch der Matchplan stimmte: Die taktischen Vorgaben des Cheftrainers Christopher Drazans wurden diszipliniert umgesetzt – „leider nicht im Ergebnis“, so Neubauer. Bitter zudem: Davor Tadijanovic war angeschlagen. Zwischen stringenter Umsetzung, Präsenz im Zentrum und auffälligen Offensivaktionen blieb am Ende ein Remis – mit reichlich Argumenten, warum es aus Katzelsdorfer Sicht mehr hätte sein können.