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Hirschwang dreht frühes 0:1: Murseli schnürt Viererpack vor der Pause

FC Klosterneuburg
SC Hirschwang

In der 2. Landesliga Ost setzte sich der SC Hirschwang beim FC Klosterneuburg deutlich mit 1:7 durch. Nach einem frühen Rückstand drehten die Gäste die Partie mit einem schnellen Ausgleich und einem wuchtigen Lauf noch vor der Pause zum 1:5. Trainer Jürgen Eckbauer sprach von großer Offensivpräsenz und Effizienz – und hob Matchwinner Besnik Murseli mit vier Treffern vor dem Seitenwechsel hervor. In Halbzeit zwei legte Hirschwang kontrolliert nach und brachte den Auswärtssieg trocken heim.

Roter Fußball landet im Tornetz - Torwart im Hintergrund

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Vom Schreckstart zum Pausen-Feuerwerk

Die Partie begann denkbar ungünstig für Hirschwang: Schon in Minute 6 traf Sebastian Spiess zum 1:0 für Klosterneuburg. Die Antwort kam jedoch prompt, Libor Zondra stellte in der 9. Minute auf 1:1 und gab den Gästen Stabilität. „Die ersten zwanzig Minuten waren ein offenes Hin und Her von beiden Mannschaften, viele Torchancen“, schilderte Hirschwang-Coach Jürgen Eckbauer. „Unser Torhüter hat bei 1:1 zwei Bälle sehr gut gehalten und anschließend konnten wir mit einem Doppel-Doppelschlag den Spielverlauf zu unserer Seite ziehen.“ Gemeint war der starke Block vor der Pause: Besnik Murseli drehte die Partie mit Treffern in der 22. und 34. Minute zum 1:3, legte in Minute 41 nach und traf in der Nachspielzeit (45+2) bereits zum 1:5. Eckbauer ordnete diese Phase klar ein: „Wir waren relativ früh 1:0 hinten, haben dann schnell das 1:1 gemacht. Das war sehr wichtig. Danach sind wir rasch 3:1 in Führung gegangen – zur Pause war die Partie fast gelaufen.“

Effizienz als Schlüssel – Lob für Gegner und Unparteiischen

Für Eckbauer lag der Knackpunkt im schnellen Ausgleich und der kaltschnäuzigen Nutzung der Chancen. „Der wichtigste Moment war das schnelle 1:1 und dass wir dann bald 3:1 in Führung waren“, sagte der Trainer. „Wir waren offensiv sehr präsent, hatten sehr viele Torchancen und waren sehr, sehr effizient beim Torabschluss – dadurch kommt so ein Ergebnis zustande.“ Gleichzeitig verteilte er Anerkennung an den Gegner: „Klosterneuburg war die ersten zwanzig Minuten eher spielbestimmend, sehr beweglich und technisch gut am Ball. Aber bei den Platzverhältnissen war es sehr schwierig, das über längere Zeit so zu spielen.“ Auch der Unparteiische bekam ein faires Wort mit: „Der Schiedsrichter hat das Match sehr solide gepfiffen und geleitet.“ 

Ruhige zweite Hälfte, Vollnhofer setzt den Schlusspunkt

Nach dem 1:5 zur Halbzeit versuchte Klosterneuburg, noch einmal heranzukommen. Hirschwang blieb jedoch konzentriert. „In der zweiten Halbzeit wollte Klosterneuburg noch einmal zurückkommen. Wir haben wenig Chancen zugelassen und die Möglichkeiten, die wir hatten, trocken fertig gespielt und noch zwei Tore erzielt“, so Eckbauer. Diese Tore besorgte Stefan Vollnhofer, der in Minute 65 auf 1:6 stellte und in der 87. Minute das 1:7 folgen ließ. Das i-Tüpfelchen des Abends blieb aber der Auftritt von Besnik Murseli, den der Coach ausdrücklich würdigte: „Wenn einer vier Tore schießt und noch ein Tor auflegt, dann muss man das hervorheben. Vier Tore in einer Halbzeit sind nicht selbstverständlich.“ In der Tabelle hält Hirschwang nach 27 Runden bei 48 Punkten auf Rang 4, Klosterneuburg folgt mit ebenfalls 48 Zählern auf Platz 5 – ein klares Statement der Gäste im direkten Duell und ein starker Auswärtsabend.

2. Landesliga Ost: Klosterneuburg : Hirschwang - 1:7 (1:5)

  • 87
    Stefan Vollnhofer 1:7
  • 65
    Stefan Vollnhofer 1:6
  • 47
    Besnik Murseli 1:5
  • 41
    Besnik Murseli 1:4
  • 34
    Besnik Murseli 1:3
  • 22
    Besnik Murseli 1:2
  • 9
    Libor Zondra 1:1
  • 6
    Sebastian Spiess 1:0