Spielberichte

Hirschwang siegt in Unterzahl: Zondra eröffnet, Enzinger besiegelt das 3:1

SC Hirschwang
Obergänserndorf

In der 2. Landesliga Ost feierte der SC Hirschwang einen 3:1-Heimsieg gegen den TSU NeuMed Obergänserndorf. Nach einer torlosen ersten Hälfte stellte Libor Zondra kurz nach der Pause auf 1:0, trotz roter Karte gegen Danijel Galic legte Hirschwang nach. Stefan Vollnhofer erhöhte, Obergänserndorf kam spät heran, ehe Paul Enzinger in der Nachspielzeit den Deckel draufmachte. Trainer Jürgen Eckbauer sprach von viel Kontrolle, starker Laufarbeit in Unterzahl und großem Respekt vor dem engagierten Gegner.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

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Früher Stich nach der Pause, rote Karte – und ein langer Atem

Hirschwang startete selbstbewusst. Jürgen Eckbauer brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: "Meine Mannschaft hat von Anfang an probiert, das Spiel in die Hand zu nehmen." Vor dem Wechsel fehlte aber der letzte Ball. "Wir hatten zwei, drei, vier Aktionen über die Seite, aber der entscheidende Pass kam nicht an." Zur Pause stand es 0:0. Gleich nach Wiederbeginn folgte dann der Moment, der die Partie in eine klare Richtung schob: In Minute 47 traf Libor Zondra zum 1:0. "Das frühe 1:0 in der zweiten Halbzeit war für mich spielentscheidend, danach haben wir das Spiel noch mehr dominiert", betonte Eckbauer. Trotz der roten Karte für Danijel Galic (55.) blieb Hirschwang ruhig und effizient. In der Schlussphase legte Stefan Vollnhofer das 2:0 nach (80.), Obergänserndorf meldete sich durch Jan Weigl in Minute 88 noch einmal, ehe Paul Enzinger in der Nachspielzeit (90.+2) mit dem 3:1 alles klar machte.

Kompakt in Unterzahl: Eckbauer lobt Dominanz und Mentalität

Der Trainer hob vor allem das Spiel mit dem Ball hervor: "Wir haben mit dem Ball den Gegner ins Laufen gebracht und so das Spiel dominiert." Das galt auch nach dem Platzverweis. Eckbauer schilderte, wie sein Team auf den Rückschlag reagierte: "Meine Mannschaft hat es in Unterzahl sehr, sehr gut gemacht. In Ballbesitz und vor allem gegen den Ball waren wir sehr kompakt, und jeder Einzelne wollte noch mehr laufen." Aus seiner Sicht war dabei nicht nur der Matchplan entscheidend, sondern auch das Selbstvertrauen, das Hirschwang derzeit trägt: "Wir haben aktuell eine Form und ein Selbstverständnis in unserem Spiel. Wir haben von Anfang an daran geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen werden." Genau diese Überzeugung zeigte sich im konsequenten Nachsetzen nach dem 1:0, im 2:0 und schließlich im späten Schlusspunkt.

Respekt für den Gegner, Lob für den Unparteiischen – und der Blick nach vorne

Trotz des Sieges fand Eckbauer deutliche Worte des Respekts für Obergänserndorf: "Der Gegner hat viele junge Spieler, die alles probieren, um zu gewinnen oder wenigstens ein Unentschieden zu holen. Mir hat imponiert, wie viel Leidenschaft sie auf den Platz bringen." Auch die Leitung des Spiels blieb positiv in Erinnerung. "Der Schiedsrichter hat das Spiel sehr souverän gepfiffen. Bei der roten Karte für uns hat er sich leider auch richtig entschieden", sagte der Coach. Mit dem Dreier festigt Hirschwang seine starke Saison und hält den Anschluss an die Spitze (aktuell Rang 4). Für die kommenden Wochen formuliert Eckbauer einen klaren Auftrag: "Es ist schön, dass wir zuletzt Siege geholt haben, aber wir wollen nicht aufhören. Wir wollen weiterarbeiten, uns weiterentwickeln und die Saison sehr gut abschließen."

2. Landesliga Ost: Hirschwang : Oberg.dorf - 3:1 (0:0)

  • 92
    Paul Enzinger 3:1
  • 88
    Jan Weigl 2:1
  • 80
    Stefan Vollnhofer 2:0
  • 47
    Libor Zondra 1:0