In der 2. Landesliga Ost setzte sich der SC Brunn/Geb. zum Saisonabschluss klar mit 5:0 gegen den 1. SV Wiener Neudorf durch. Patrick Baumeisters Team war von Beginn an am Drücker und belohnte sich früh; am Ende standen Vereinsrekord und die Vizemeisterschaft. „Wir waren ab Minute eins voll da“, sagte der scheidende Trainer – ein runder Abschluss einer hervorragenden Spielzeit mit frühem Doppelpack und einer kontrollierten Vorstellung bis zum Schluss.
Brunn startete mit der Energie, von der Patrick Baumeister später sprach. „Ich habe ab Minute eins gemerkt, dass die Mannschaft voll da ist und einen gescheiten Saisonabschluss will“, erklärte der Coach. Der frühe Lohn folgte bereits nach fünf Minuten, als Valentin Holzer das 1:0 erzielte. Die Hausherren blieben am Drücker, hatten mehr vom Spiel und legten nach: In Minute 26 traf erneut Holzer zum 2:0. Nur vier Minuten später erhöhte Klemens Obitsch auf 3:0, womit der SC Brunn/Geb. die Partie schon vor der Pause klar in die richtige Richtung lenkte. Zur Halbzeit stand es 3:0, und am Platz war spürbar, dass die Gastgeber das Spiel kontrollierten und hinten wenig zuließen, während Wiener Neudorf kaum Entlastung fand.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Grundton wenig: Brunn blieb das aktivere Team, genau so, wie es der Trainer gefordert hatte. Baumeister hob die Haltung seiner Truppe immer wieder hervor: „Die Burschen waren mit hundert Prozent Leidenschaft und Energie ab Minute eins da. Wir haben zu hundert Prozent das umgesetzt, was unser Matchplan war.“ Man habe gewusst, wie Wiener Neudorf auftreten will, und das konsequent ausgenützt. Zum Gegner meinte er: „Spielerisch gut wie immer, aber am Ende konnten sie uns nicht das Wasser reichen.“ Auch zum Unparteiischenteam fiel sein Urteil klar aus: „Es gab keine strittigen Szenen, die Leistung war in Ordnung.“ Aus dieser Mischung aus Wille und klarer Marschroute wuchs ein souveräner Heimsieg.
Die zweite Hälfte brachte den Deckel drauf. In Minute 74 stellte Florian Uhlig auf 4:0, tief in der Nachspielzeit setzte Mario Guttmann mit dem 5:0 (90+6) den Schlusspunkt. Baumeister ordnete das Ergebnis in die ganze Saison ein: „64 Punkte, Vereinsrekord, Vizemeisterschaft. Viel schöner hätte es am Ende nicht sein können.“ Dass seine Mannschaft bis zum Schluss Gas gab, war ihm ein Anliegen: „Heute gab es nichts zu beklagen – es war mein letztes Spiel als Trainer in Brunn, ich mache eine Pause. Über Verbesserungen reden dann meine Nachfolger.“ Für den Verein bleibt ein klarer Eindruck zurück: eine Mannschaft, die sich den „gescheiten Saisonabschluss“ vorgenommen und ihn mit Nachdruck eingelöst hat.