Spielberichte

Eckball und Stanglpass bringen Würmla den 2:1-Heimsieg gegen Waidhofen

SV Würmla
Waidhofen/Thaya

In der 2. Landesliga West feierte der SV Würmla gegen den ambitionierten SV Waidhofen/Thaya einen wichtigen 2:1-Erfolg. Nach einer druckvollen Anfangsphase und Toren von Lukas Klingenbrunner (37.) sowie Markus Schnopp (56.) sah vieles nach einem klaren Heimsieg aus, ehe Robin Spielhofer per Freistoß (73.) verkürzte. Würmla kontrollierte weite Strecken, zum Schluss blieb es dennoch eng. Sportlicher Leiter Martin Lahsnig lobte Taktik und Passspiel – unterm Strich ein verdienter, hart erarbeiteter Heimsieg.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Druckvoller Start, Führung nach Ecke – Würmla belohnt sich

Würmla legte vom Anpfiff weg den Vorwärtsgang ein, suchte das flache Kombinationsspiel und drückte die Gäste tief in deren Hälfte. Martin Lahsnig fasste den Beginn so zusammen: „Wir haben gut hineingefunden, gleich von Anfang an Druck gemacht und ein paar gute Chancen gehabt.“ Das 1:0 fiel in der 37. Minute und passte zum Auftritt: Standard, Wucht, Entschlossenheit. „Das 1:0 kam nach einem Eckball aufs Fünfereck. Lukas Klingenbrunner hat den Ball volley ins lange Eck weitergeleitet“, schilderte der Sportliche Leiter. Bis zur Pause blieb Würmla am Drücker, ließ hinten wenig zu und nahm das 1:0 mit in die Kabine. „Wir haben die erste Halbzeit gut dominiert“, so Lahsnig, der vor allem die Ruhe am Ball und die klare Staffelung seiner Mannschaft hervorhob.

Einwurf, Durchbruch, Stanglpass – Schnopp stellt auf 2:0

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte Würmla nahtlos an, suchte weiter die spielerische Lösung und legte das zweite Tor nach. In Minute 56 war es erneut eine Aktion, die den Unterschied machte. „Nach einem Einwurf hat sich Clemens Lippert rechts gegen zwei Verteidiger durchgesetzt und den Stanglpass gespielt. In der Mitte war Markus Schnopp mit der Fußspitze dran und hat den Ball am Tormann vorbeigeschoben“, erklärte Lahsnig. Waidhofen verteidigte kompakt, blieb aber offensiv lange ohne große Durchschlagskraft – auch, weil Würmla in den Zweikämpfen präsent war.

Freistoß bringt Spannung zurück – Würmla hält den Sieg fest

In der 73. Minute wurde die Partie für einen Moment wieder spannend, als Robin Spielhofer per direktem Freistoß ins kurze Eck auf 2:1 stellte. Lahsnig ärgerte sich vor allem über die Entstehung: „Dem Tor ist ein unnötiges Foul am Sechzehner vorausgegangen.“ Anschließend wurde es offener. „Es war dann ein Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten, aber es ist zum Glück nichts mehr reingegangen“, sagte er. Den Unterschied sah der Sportliche Leiter im Gesamtpaket: „Wir waren qualitativ gut, körperlich und geistig voll im Spiel. Und vorne haben unsere schnellen Stürmer ihre Stärken ausgespielt.“ Zur Leitung des Unparteiischen meinte er knapp: „Im Großen und Ganzen okay.“ Mit nun 43 Punkten behauptet Würmla seinen Platz im Vorderfeld, während Waidhofen als Tabellenzweiter weiter dranbleibt.

2. Landesliga West: Würmla : Waidhofen - 2:1 (1:0)

  • 73
    Robin Spielhofer 2:1
  • 56
    Markus Schnopp 2:0
  • 37
    Lukas Klingenbrunner 1:0