In der 2. Landesliga West setzte sich der USC kaschütz Rohrbach am 29. Spieltag mit 2:1 gegen den USV Lehner Oed/Zeillern durch. Haris Muheljic traf früh und spät, Niklas Spindler glich zwischenzeitlich aus. Co-Trainer Patrick Bruche sprach von wenigen Chancen und einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie. „Am Ende hat eine Standardsituation entschieden“, ordnete er ein und hob die stabile Defensivarbeit sowie gefährliche Konter in der Schlussphase hervor.

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Rohrbach erwischte den besseren Start und bekam schnell Zugriff über die Flügel. „Wir sind gut reingekommen, haben über die Seite ein paar Angriffe forciert und ziemlich schnell das 1:0 gemacht“, sagte Co-Trainer Patrick Bruche. Bereits in Minute 4 stellte Haris Muheljic auf 1:0. Die Freude währte jedoch nicht lange: Oed/Zeillern antwortete früh, Niklas Spindler traf in der 12. Minute zum 1:1. Danach entwickelte sich genau das Spiel, das Bruche schilderte: „Im Grunde war es ausgeglichen, mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten.“ Beide Teams arbeiteten diszipliniert gegen den Ball, ohne große Lücken zu öffnen. Zur Pause stand es leistungsgerecht 1:1, viel lief über Einsatz und Ordnung statt über klare Gelegenheiten.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Rohrbach stand kompakt, Oed/Zeillern kam laut Bruche „eigentlich über weite Strecken ungefährlich“ daher und sei „nur aus Standardsituationen vor unserem Tor gefährlich“ gewesen. Je länger das Spiel dauerte, desto eher witterten die Gastgeber ihre Chance. „Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass es in unsere Richtung kippt, weil wir sehr gute Konter setzen konnten“, so Bruche. In der 86. Minute folgte der Moment des Abends: Erneut war Haris Muheljic zur Stelle und stellte auf 2:1. Rohrbach belohnte sich damit spät für den Aufwand. „Am Ende hat eine Standardsituation entschieden“, hielt Bruche fest – sinnbildlich für ein Duell, in dem Nuancen den Ausschlag gaben.
In seiner Analyse stellte Patrick Bruche besonders die Disziplin ohne Ball heraus. „Unsere Stärke war, dass wir von Anfang an gut im Spiel waren, im Block defensiv gut gearbeitet haben und über unsere schnellen Spieler immer wieder gute Konter setzen konnten.“ Genau das war der Matchplan. „Die Mannschaft hat umgesetzt, was wir mitgegeben haben: defensiv im Block gut stehen, gut verteidigen und mit Kontern Nadelstiche setzen. Das ist uns sehr gut gelungen“, sagte er. Verbesserungspotenzial sieht der Co-Trainer dennoch: „Wir müssen diese Mannschaftsleistung über die ganzen 90 Minuten halten.“ Zur Leitung des Unparteiischen meinte Bruche nüchtern: „Es gab keine strittigen Szenen, das Schiedsrichterteam war absolut in Ordnung.“ In der Tabelle liegt Rohrbach als 16. bei 17 Punkten, Oed/Zeillern hält mit 35 Zählern Rang elf. Den Schwung des späten Sieges will Rohrbach nun mitnehmen: kompakt bleiben, clever kontern – und die gute Phase über die gesamte Spielzeit strecken.