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„Die letzte Viertelstunde war ausschlaggebend“ – Gmünd jubelt dank Held-Doppelpack über das 2:0 gegen Melk

SC Gmünd
SC Melk

Im Duell der 2. Landesliga West setzte sich der SC Gmünd im letzten Heimspiel der Saison mit 2:0 (0:0) gegen den SC Rathauskeller Melk durch. Beide Treffer gingen auf das Konto von Martin Held – der Stürmer traf in Minute 61 und in der Nachspielzeit. Obmann-Stellvertreter Wolfgang Dürnitzhofer sprach von einem offenen Schlagabtausch und hob die starke Gmünder Schlussphase hervor. Der Sieg bedeutet für Gmünd einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt und viel Rückenwind für die finale Runde.

Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

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Offener Schlagabtausch und starke Gmünder Nerven vor der Pause

Die ersten 45 Minuten gehörten klar in die Kategorie Geduldsspiel – mit Szenen auf beiden Seiten. „Es war ein sehr spannendes Spiel auf beiden Seiten, mit einem glücklichen Ausgang für Gmünd, Gott sei Dank, in der letzten Viertelstunde. Aber sonst war es ein offener Schlagabtausch. Chancen auf beiden Seiten“, fasste Wolfgang Dürnitzhofer die Intensität ein. Früh wurde Gmünd über eine Standardsituation gefährlich, Melk konterte mit einer großen Möglichkeit. „Dann war ein Gegenstoß für Melk eine große Chance, die unser Torhüter Kümmel vereitelt hat.“ Kurz vor der Pause streifte ein Abschluss von Martin Sladky die Stange – auch das passte zum Bild eines ersten Durchgangs, in dem beide Teams immer wieder andockten, es zur Halbzeit aber beim 0:0 blieb.

Held eröffnet – und macht in der Nachspielzeit endgültig alles klar

Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie die Tore, die ihr vorher gefehlt hatten – und beide trug Martin Held bei. Das 1:0 fiel in der 61. Minute, ehe der Gmünder Angreifer in Minute 90+4 den Deckel draufsetzte. Dürnitzhofer erklärte, wie wichtig die Entschlossenheit seiner Mannschaft war: „Die letzte Viertelstunde war für uns sehr ausschlaggebend.“ Zum Führungstreffer schilderte er: „Es war ein Rückpass von Melk, da hat unser Stürmer Martin Held den Ball erobert und kaltschnäuzig eingeschossen.“ Und auch beim zweiten Treffer blieb Held cool: „Wieder hat unser Torschütze die Eins-gegen-Eins-Situation souverän gemeistert und dem Torhüter ins kurze Eck eingeschossen“, so Dürnitzhofer, der die Vorarbeit von Martin Sladky ausdrücklich erwähnte. Gmünd nutzte die großen Momente konsequent, während Melk in den entscheidenden Szenen keinen Weg an Benedikt Kümmel vorbeifand.

Resümee, fairer Rahmen und Blick nach Oed/Zeillern

In der Analyse hob Dürnitzhofer vor allem Haltung und Arbeit gegen den Ball hervor: „Die Stärke der Mannschaft lag in Einsatzbereitschaft, Kampfgeist, Wille und großer Motivation, hier den Sieg zu erreichen.“ Trotz des Erfolgs sieht er weiter Luft nach oben: „Man kann natürlich verbessern, dass man länger den Ball hält und besser ins Spiel kommt.“ Der Rahmen passte: „Es gab wenige strittige Situationen und die Schiedsrichterleistung war sehr, sehr gut. Es war sogar ein Schiedsrichterbeobachter vor Ort, der eine ausgezeichnete Leistung begutachtet hat.“ Auch das Publikum trug seinen Teil bei: Rund 300 Zuschauer sorgten im letzten Heimspiel für Stimmung. Respekt gab es für den Gegner: „Melk war sehr stark, ist mit großer Motivation gekommen und hat in der Vorwoche acht Tore gegen Rohrbach gemacht.“

Mit nun 36 Punkten verschafft sich Gmünd vor der finalen Runde Luft. Der Fokus liegt bereits auf dem Auswärtsspiel bei Oed/Zeillern. „Unser Ziel ist es, dort einen Punkt mitzunehmen. Dann sind wir hoffentlich gerettet und haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun“, sagt Dürnitzhofer – bevor es nach einer kurzen Pause „wieder ab in den Herbst in die neue Saison“ geht.

2. Landesliga West: SC Gmünd : SC Melk - 2:0 (0:0)

  • 94
    Martin Held 2:0
  • 61
    Martin Held 1:0