Ein einseitiger Auftritt in der Bezirksklasse Weinviertel: Der FC Kreuzstetten gewann beim SC Prinzendorf mit 13:0 und legte schon vor der Pause die Basis (5:0). Sektionsleiter Erich Brim sprach von einer durchgehend klaren Angelegenheit und hob die Kampfstärke sowie die Kaltschnäuzigkeit seiner Mannschaft hervor. Besonders stach Philipp Gröger mit einem Fünferpack heraus. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute tonangebend“, sagte Brim – spätestens nach dem frühen 2:0 sei für ihn alles in die richtige Richtung gelaufen.
Kreuzstetten legte los wie die Feuerwehr und stellte früh die Weichen. In Minute 4 eröffnete Philipp Gröger das Schützenfest, nur vier Minuten später legte er das 0:2 nach. Der Druck blieb hoch: Felix Groß traf in der 20. zum 0:3, ehe Jonas Spitzer (32.) und Onur Kayikci (35.) den 5:0-Pausenstand fixierten. Nach dem Seitenwechsel ließ der Gast nicht locker: Groß erhöhte in der 53. auf 0:6, dann trafen Theo Kraft (62.) und Sezer Kurt (65.). Gröger legte in der 67. und 78. zwei weitere Treffer drauf, Spitzer machte das zweistellig (85.), Gröger schnürte in der 88. seinen Fünferpack – und in der Nachspielzeit (90+2) setzte Tobias Altmann den Schlusspunkt zum 0:13. Prinzendorf kam dabei kaum zur Entlastung.
Erich Brim hatte eine klare Erklärung für den Kantersieg. „Spätestens nach dem 2:0 war das Ding für mich gelaufen“, sagte der Sektionsleiter, der sein Team „von der ersten bis zur letzten Minute tonangebend und mehr als überlegen“ sah. Besonders gefiel ihm, wie konsequent Kreuzstetten die eigenen Möglichkeiten nutzte: „Unsere größte Stärke war heute die Kampfstärke und die Chancenauswertung.“ Auch defensiv gab es Lob: „Der Gegner ist nie richtig in unseren Strafraum gekommen.“ Zum Unparteiischen fand Brim ruhige Worte: „Der Schiedsrichter war absolut in Ordnung, es war nichts Strittiges.“ Seine Einordnung passte zum Verlauf – früh die Kontrolle übernommen, Chancen eiskalt verwertet und hinten wenig zugelassen.
Herausragend war an diesem Nachmittag Philipp Gröger, der mit seinen fünf Toren (4., 8., 67., 78., 88.) den Ton angab. Brim stellte den Angreifer heraus: „Die fünf Tore von Philipp Gröger waren ein Highlight; er ist bei uns Torschützenkönig in der Klasse geworden.“ Hinter der Gala steckt für den Funktionär aber mehr als eine Einzelshow: „Die ganze Mannschaft war durchgehend konzentriert.“ In der Tabelle bleibt Kreuzstetten mit 37 Punkten Zweiter, punktgleich mit Michelstetten. Das sorgt für einen positiven Ausklang – und für einen konkreten Auftrag: „Nächstes Jahr wollen wir konstanter sein und unsere Stärke über die ganze Saison zeigen, damit wir in der Konkurrenz bestehen können“, blickte Brim voraus.