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„Beeindruckt hat uns keiner“ – Brim sieht FC Kreuzstetten trotz frühem Ausrutscher auf Kurs

FC Kreuzstetten

In der Bezirksklasse Weinviertel meldet sich der FC Kreuzstetten kurz vor dem Saisonende mit klaren Worten zu Wort. Sektionsleiter Erich Brim blickt auf eine Runde mit viel Konstanz und nur wenigen Ausrutschern zurück. „Bis auf das erste Match waren wir relativ konstant“, sagt er – und verweist auf die stabile Tabellenlage. Mit 37 Punkten liegt Kreuzstetten punktgleich mit Leader UFC Michelstetten auf Rang zwei. Die Stimmung bezeichnet Brim als „sehr positiv“ und kündigt an: „Nächstes Jahr versuchen wir wieder anzugreifen.“

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Konstante Runde – nur das erste Spiel tat weh

Im Rückblick spart Erich Brim nicht mit Selbstkritik für den Start, ordnet aber gleichzeitig den gesamten Verlauf ein. „Bis auf das erste Match waren wir relativ konstant“, betont der Sektionsleiter und bringt damit auf den Punkt, was die Tabelle zeigt: Kreuzstetten hat sich über weite Strecken oben festgesetzt, stand meist auf Platz eins oder zwei und liefert sich mit Michelstetten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Fehlstart erklärt Brim offen: „Im ersten Spiel sind wir geschlagen worden, weil wir unsere Chancen nicht genutzt und dem Gegner das Tor praktisch geschenkt haben.“ Danach aber hielt die Mannschaft Kurs, sammelte zuverlässig Punkte und ließ sich von diesem frühen Dämpfer nicht aus der Spur bringen. 

Selbstbewusstsein statt Ehrfurcht

Die Wortwahl des Funktionärs ist deutlich, aber nicht überheblich. „Beeindruckt hat uns keiner – auch in der Niederlage nicht“, sagt Brim und macht klar, dass Kreuzstetten den Blick vor allem auf die eigene Leistung richtet. Er meint damit nicht, dass die Liga schwach sei, sondern dass sein Team auf Augenhöhe agiert und in keinem Duell das Gefühl hatte, chancenlos zu sein. Diese Haltung passt zur Tabelle und zu seiner generellen Einordnung der Frühjahrsrunde. „Positiv“, fasst er sie zusammen. Aus den kurzen Antworten spricht Selbstvertrauen, aber auch Bodenständigkeit: Nicht jedes Spiel sei ein Offensiv-Feuerwerk, doch über Wochen hinweg hielt die Truppe das Level hoch. Dieses Selbstbewusstsein taugt in einem engen Titelkampf, in dem Kleinigkeiten über Rang eins oder zwei entscheiden, mehr als große Worte – und genau so will Brim seinen Verein verstanden wissen.

Kader und Stimmung: wichtige Rückkehr, zwei Abgänge

Auch personell liefert Brim einen knappen, aber klaren Lagebericht. „Die Stimmung ist sehr positiv“, sagt er, und verweist auf einen kleinen Kaderumbruch sowie auf Verletzungsthemen. „Wir hatten zwei Fixabgänge“, hält er fest, ohne ins Detail zu gehen. Umso wichtiger war eine Rückkehr: Ein Spieler mit gebrochenem Zeh ist inzwischen zurück und spielt seit drei Matches durch. Gleichzeitig meldet er einen weiteren Spieler als länger verletzt ab. Dass die Mannschaft die Phase trotzdem stabil überstanden hat, wertet Brim als Zeichen der Geschlossenheit. Die Gruppe blieb ruhig, ließ sich von Rückschlägen nicht nervös machen und arbeitete weiter an Punkten – genau der nüchterne Zugang, der im engen Rennen an der Spitze gebraucht wird.

Ausblick: Kreuzstetten bleibt dran – und will im neuen Jahr nachlegen

Mit 37 Punkten und Platz zwei ist die Ausgangslage klar: Kreuzstetten ist voll im Titelgeschäft, auch wenn der letzte Schritt aktuell noch fehlt. Brim vermeidet große Parolen, legt die Richtung aber fest. „Nächstes Jahr versuchen wir wieder anzugreifen“, sagt der Sektionsleiter und knüpft damit an die bisherigen Wochen an, in denen Konstanz die Währung war. Die Aussage „Beeindruckt hat uns keiner“ versteht er als Arbeitsauftrag: weiter Punkte holen, Chancen besser nützen als im ersten Spiel und in engen Partien kühlen Kopf bewahren. Wenn die Stimmung so positiv bleibt und der Rückkehrer Rhythmus bringt, hat Kreuzstetten alles in der Hand, um den Druck auf den Leader hochzuhalten – und im nächsten Anlauf auch ganz oben zu stehen.