Spielberichte

Erich Stöfer (Trainer USC Muckendorf/Zeiselmauer): "Wir wollten gewinnen – top kämpferische Leistung"

SC Neusiedl/Zaya
Muckendorf/Zeiselmauer

In der Gebietsliga Nord/Nordwest feierte der USC Muckendorf/Zeiselmauer beim SC Neusiedl/Zaya einen 2:0-Auswärtssieg. Zwei frühe Treffer – eine Standardsituation und eine schnelle Umschaltaktion über den Flügel – legten den Grundstein, danach trug vor allem der Wille den Erfolg. Trainer Erich Stöfer sprach von einer „top kämpferischen Leistung“ und einem Team, „das gewinnen wollte“. Zur Pause stand es bereits 2:0, nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste den Vorsprung mit viel Arbeit und Disziplin sicher ins Ziel.

Fußball wird mit rotem Fußballschuh gestoppt

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Start nach Maß: Standard zum 1:0, Umschalten zum 2:0

Muckendorf erwischte den besseren Start und stellte früh die Weichen. Bereits in Minute 9 traf Jan Stärker nach einer Standardsituation zum 0:1. „Wir sind gleich durch eine Standardsituation 1:0 in Führung gegangen, danach war es offen“, beschrieb Trainer Erich Stöfer den Beginn. Neusiedl suchte danach den Ausgleich, doch die Gäste blieben aufmerksam und schlugen in Minute 23 noch einmal zu: Nach einer schnellen Umschaltaktion über den Flügel traf Tim Stärker zum 0:2. „Durch eine schnelle Umschaltaktion über den Flügel haben wir das 2:0 gemacht“, so Stöfer. Mit diesem Vorsprung ging es auch in die Kabinen, der Grundstein war gelegt.

Mehr Herz als Hochglanz: Stöfer lobt Mentalität und Einsatz

Spielerisch war es aus Sicht der Gäste kein Glanztag, dafür stimmte alles, was mit Haltung und Bereitschaft zu tun hat. „Kämpferisch war’s diesmal eine Topleistung, fußballerisch eher nicht so gut“, sagte Stöfer offen. Immer wieder kam er auf den Kernpunkt des Abends zurück – die innere Überzeugung: „Entscheidend war die Mentalität: nicht die Angst zu haben, wieder zu verlieren, sondern gewinnen zu wollen.“ Genau dieses „Gewinnen wollen“ trug seine Mannschaft durch die intensiven Phasen, in denen es weniger um schöne Kombinationen ging, sondern um Zweikämpfe, Laufwege und das konsequente Abarbeiten gegen den Ball. „Lob an die Mannschaft: der Wille und die Mentalität waren heute ausschlaggebend“, betonte der Coach.

Neusiedl probierte viel – Muckendorf hielt mit Arbeit und Willen dagegen

Der SC Neusiedl/Zaya steckte nicht auf. „Der Gegner hat gut probiert, Fußball zu spielen“, erklärte Stöfer, „und war in der ersten Halbzeit mit zwei, drei Aktionen gefährlich.“ In der Schlussphase, so der Muckendorfer Trainer, habe Neusiedl „spielerisch überlegen“ gewirkt. Doch die Gäste warfen ihre Tugenden in die Waagschale und brachten das 2:0 über die Zeit. Aus Diskussionen um Nebenschauplätze hielt sich Stöfer heraus, auch dafür fand er klare Worte: „Nein, kann man nicht. Muss man auch nicht“, sagte er auf die Frage, ob es heute etwas zu beanstanden gebe. Am Ende stand ein Auswärtssieg, der weniger aus dem Ballzauber, dafür umso mehr aus der Arbeit gegen den Ball gewachsen ist.

Blick auf die Tabelle und ein fairer Gruß zum Schluss

Der Dreier tut auch mit Blick auf die Tabelle gut: Muckendorf/Zeiselmauer hält nach 20 Runden bei 15 Punkten und rangiert damit auf Platz 14, Neusiedl/Zaya steht mit 28 Zählern auf Rang 6. Zahlen erklären nicht alles, aber sie unterstreichen, warum Stöfer die mentale Seite so hervorhob. „Nicht die Angst zu haben, wieder zu verlieren, sondern gewinnen zu wollen“ – diesen Satz will er seiner Mannschaft für die nächsten Aufgaben mitgeben. Und bei allem Jubel blieb er fair: „Ich möchte Neusiedl für die Zukunft viel Glück wünschen.“ Ein Schlusspunkt, der zum Spiel passte: hart erarbeitet auf dem Platz, respektvoll daneben.

Gebietsliga Nord/Nordwest: Neusiedl/Z : Muckendorf/Z. - 0:2 (0:2)

  • 23
    Tim Stärker 0:2
  • 9
    Jan Stärker 0:1