Spielberichte

Petermanns Plan geht auf: Deutsch-Wagram siegt 4:0 und fixiert den Klassenerhalt

Muckendorf/Zeiselmauer
Deutsch-Wagram

In der Gebietsliga Nord/Nordwest feierte der ATSV Sparta Deutsch-Wagram beim USC Muckendorf/Zeiselmauer einen klaren 4:0-Auswärtssieg. Der Gast lag zur Pause 1:0 voran und legte nach Seitenwechsel entschlossen nach. Trainer Christopher Petermann sprach von einem Sieg nach Plan und vom früh fixierten Klassenerhalt. Ein Doppelpack von Flamur Shala sowie die Tore von Sascha Mark und Prabjit Mandair sorgten für klare Verhältnisse – und für gelöste Gesichter im Wagramer Lager.

Spieler schnürt auf der Bank seine Fußballschuhe

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Frühes 0:1 bringt Deutsch-Wagram auf Kurs

Vom Anpfiff weg lief die Partie in Richtung des Gastes. „Wir hatten einen klaren Fahrplan, und der hat sich wie im Drehbuch erfüllt“, sagte Christopher Petermann nach dem 4:0. Der erste wichtige Schritt fiel nach 21 Minuten: Sascha Mark stellte auf 0:1 – „nach einem sehr schönen Steckpass von Denis Jetishi“, wie der Coach erzählte. Mit dieser Führung im Rücken kontrollierte Deutsch-Wagram die Lage und nahm das 0:1 mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel öffneten sich mehr Räume, die der ATSV konsequent bespielte. Flamur Shala erhöhte nach 67 Minuten auf 0:2 und legte nur fünf Minuten später das 0:3 nach. In der Schlussminute setzte Prabjit Mandair mit dem 0:4 den Schlusspunkt. „Wir wussten, dass Muckendorf gewinnen musste. Gegen Ende ist ein Tor nach dem anderen gefallen“, so Petermann.

Disziplin, Defensive, Doppelpack 

Deutsch-Wagram holte sich den deutlichen Auswärtssieg, weil die Mannschaft genau das umsetzte, was vorbereitet war. „Entscheidend war, dass wir die taktischen Vorgaben eingehalten haben“, erklärte Petermann. Das frühe 0:1 gab Sicherheit, der Gegner musste öffnen – genau dort setzte der ATSV an. „Wir waren in den Köpfen der Gegenspieler. Nach dem 1:0 mussten sie schon zwei Tore schießen“, meinte der Trainer, der den zweiten Treffer als Vorentscheidung sah: „Das 2:0 durch Flamur Shala nach einem sehr schönen Konter, den Markus Koupilek eingeleitet hat, war dann eigentlich schon gegessen.“ Besonders hervor hob Petermann die Arbeit gegen den Ball: „Unsere Defensivleistung war heute stark, allen voran Oliver Burian im Zentrum. Er hat dem Gegner keinen Platz gelassen.“ Aus dem kompakten Verbund heraus nutzte Deutsch-Wagram die sich bietenden Gelegenheiten eiskalt.

Respekt für Muckendorf, Lob für das Team – und entspannter Blick nach vorne

Trotz des klaren Resultats fand Petermann anerkennende Worte für den Gegner. „Muckendorf ist so aufgetreten, wie wir es erwartet haben: viel Herz, viel Leidenschaft, gepflegter Fußball“, sagte er. Am Ende habe aber die Mischung aus individueller Klasse und guter taktischer Vorbereitung zugeschlagen. Auch das Schiedsrichterteam bekam ein positives Zeugnis: „Aus unserer Sicht gibt es nichts zu beanstanden, das war eine neutrale Leistung ohne große Aufreger.“ Der sportliche Lohn für den ATSV fiel groß aus. „Wir haben den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft und stehen jetzt auf Platz acht“, freute sich der Trainer. Der Druck sei weg, die Stimmung gelöst: „Die Mannschaft war sehr diszipliniert und hat eine sehr gute Leistung abgeliefert. Jetzt freuen wir uns auf die letzten zwei Spiele.“

Gebietsliga Nord/Nordwest: Muckendorf/Z. : Deutsch-Wagram - 0:4 (0:1)

  • 90
    Prabjit Mandair 0:4
  • 72
    Flamur Shala 0:3
  • 67
    Flamur Shala 0:2
  • 21
    Sascha Mark 0:1