Spielberichte

Tulln zieht nach der Pause davon: Josefik-Dreierpack ebnet das 4:1

SC Leopoldsdorf
FC Tulln

In der Gebietsliga Nord/Nordwest setzte sich der FC Tulln beim SC Leopoldsdorf/Mfd. klar mit 4:1 durch. Der Tabellenführer erwischte den besseren Start, ließ Chancen liegen und machte nach der Pause ernst. Trainer Kristian Fitzbauer sprach von „neunzig Minuten, in denen wir die bessere Mannschaft waren“. Matchwinner war Robin Josefik mit drei Treffern, Christoph Knasmüllner setzte den Schlusspunkt. Für die Gastgeber traf Stefan Löffelmann, zur Halbzeit stand es 1:1.

Fußball und violette Fußballschuhe

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Frühe Führung, später Ausgleich – Tulln bleibt geduldig

Tulln legte einen Traumstart hin: Schon in der 4. Minute stellte Robin Josefik auf 0:1. Die Partie blieb danach offen, weil die Gäste einige gute Möglichkeiten ausließen. „Wir hatten die besseren Chancen und müssen in der ersten Halbzeit höher führen. Unter anderem hatten wir einen Lattenpendler“, ärgerte sich Kristian Fitzbauer trotz des insgesamt starken Auftritts. Leopoldsdorf nutzte seine beste Phase vor der Pause und kam durch Stefan Löffelmann zum 1:1 (31.). „Es war grundsätzlich ein gutes Spiel von beiden Seiten, aber wir haben uns lange nicht belohnt“, hielt der Tulln-Coach fest. Zur Halbzeit stand es 1:1 – ein Zwischenstand, der aus Sicht der Gäste durchaus schmeichelhaft für die Hausherren war, denn Tulln hatte mehr vom Spiel und suchte immer wieder den schnellen Weg zum Tor.

Josefik schnürt den Dreierpack – Entscheidung in der Schlussphase

Nach dem Wechsel erhöhte der Meister das Tempo und blieb am Drücker. Fitzbauer: „In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner über weite Strecken dominiert. Das Einzige, was wir nicht gut gemacht haben, war die Chancenverwertung.“ Das 1:2 durch Robin Josefik in Minute 62 war dann der Dosenöffner. „Es war lange offen bei 1:1, weil wir das Tor nicht machen. Dann machen wir das 2:1 – und hinten raus haben wir auch die Tore gemacht, die wir früher vergeben haben“, schilderte der Coach. In der Schlussphase schlug Tulln eiskalt zu: Erst stellte Josefik in Minute 88 auf 1:3 und schnürte damit den Dreierpack, in der 90. Minute fixierte Christoph Knasmüllner mit dem 1:4 den Endstand. Dazwischen durfte sich Fitzbauer noch über eine starke Rettungsaktion in einer Eins-gegen-eins-Situation freuen: „In dieser Situation sind wir super im Spiel geblieben.“

Respekt für den Gegner, klare Worte zum Elfer – und Blick auf die Meisterfeier

Fitzbauer zeigte nach dem Spiel viel Anerkennung für die eigene Mannschaft – und auch Respekt für den Tabellenzweiten. „Was die Jungs jede Woche abliefern, ist sensationell. Wir sind seit zwei Wochen Meister und spielen heute gegen den Zweiten – wie wir da auftreten, ist großartig.“ Über den Gegner sagte er: „Leopoldsdorf ist spielerisch gut, will mitspielen und den Ball laufen lassen. Das liegt uns, weil dadurch mehr Umschaltmomente entstehen.“ Ein Thema blieb die strittige Szene nach der Pause: „Wir bekommen einen klaren Elfer nicht. Der Schiedsrichter war heute auf beiden Seiten nicht der Beste“, blieb der Tulln-Trainer dennoch sachlich. Am Ende überwog die Freude über einen souveränen Auswärtssieg, der die Spitzenposition (68 Punkte) vor dem Zweiten (47) weiter untermauert. Der Ausblick fällt entspannt aus: „Es geht jetzt darum, eine gute Woche zu haben. Am Samstag steigt unsere große Meisterfeier – darauf freut sich der ganze Verein riesig.“

Gebietsliga Nord/Nordwest: Leopoldsdorf : FC Tulln - 1:4 (1:1)

  • 90
    Christoph Knasmüllner 1:4
  • 88
    Robin Josefik 1:3
  • 62
    Robin Josefik 1:2
  • 31
    Stefan Löffelmann 1:1
  • 4
    Robin Josefik 0:1