Spielberichte

„Wir wollen Wagram als stabile Kraft in der Gebietsliga weiterentwickeln“ – Petermann setzt auf Kontinuität

Deutsch-Wagram

ATSV Sparta Deutsch-Wagram blickt in der Gebietsliga Nord/Nordwest auf eine ordentliche Saison zurück. Trainer Christopher Petermann betont, dass der Klassenerhalt bereits drei Runden vor Schluss fixiert wurde – die Basis bilden ein starker Kern, eine gute Heimbilanz und die Integration junger Spieler. Der ATSV Sparta Deutsch-Wagram setzt im Sommer klar auf Stabilität, will aber im Spiel mit Ball zulegen. Am Ende steht Rang 10 mit 33 Punkten, der Blick nach vorne ist positiv und von viel Kontinuität geprägt.

Fußball auf Stadionrasen

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Ordentliche Saison, Klassenerhalt früh fix – Petermann lobt Kern und Heimstärke

Christopher Petermann zieht einen runden Schlussstrich unter die abgelaufene Spielzeit. „Wir können auf eine ordentliche Saison zurückblicken. Das wichtigste Ziel, den Klassenerhalt, haben wir drei Runden vor Schluss aus eigener Kraft geschafft“, sagt der Trainer und hebt im selben Atemzug die Basis dahinter hervor: „Besonders erfreulich war unsere gute Heimbilanz und die erfolgreiche Integration junger Spieler. Wir haben einen sehr guten Kern gefunden, der durch Zusammenhalt, Einsatz und Potenzial überzeugt.“ In einer ausgeglichenen Liga, in der laut Petermann „jeder jeden schlagen kann“, arbeitete sich seine Elf verlässlich durchs Frühjahr und landete letztlich auf Rang 10. Dass es dabei nicht immer glänzen musste, stört den Coach wenig – wichtiger war, dass sich die Mannschaft stabilisierte und ihre Hausaufgaben rechtzeitig machte.

Ballbesitz als nächster Schritt: „Variabler und dominanter auftreten“

Inhaltlich hat Petermann klar markiert, wo die Schrauben angezogen werden sollen. „Verbesserungspotenzial sehen wir im Spiel mit Ball, im Ballbesitz. Wir wollen uns spielerisch weiterentwickeln, um künftig variabler und dominanter auftreten zu können“, erklärt er. Zugleich bleibt der Kurs im Sommer ruhig: „Wir setzen auf Stabilität. Es wird keine großen Kaderveränderungen geben.“ Auch abseits des Rasens ist das Motto klar: „Auch hier setzen wir auf Kontinuität. Das ist die Basis für Entwicklung“, sagt der Coach mit Blick aufs Betreuerteam. Personell rechnet Petermann mit einem störungsfreien Start in die Vorbereitung: „Nach der Saison haben alle kleine Wehwehchen, aber ich rechne zum Start der Vorbereitung mit einem vollen Kader.“ Der Plan: auf dem bestehenden Fundament gezielt aufbauen, Automatismen schärfen und die Mannschaft im Ballbesitz Schritt für Schritt nach vorne bringen.

Gute Stimmung, Vorfreude und ein Signal aus dem Nachwuchs

Die Stimmung in der Kabine beschreibt Petermann als gelassen-positiv. „Die Stimmung ist gut. Wir sind zufrieden, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Jetzt freuen wir uns auf die Pause, aber der Hunger auf die neue Saison ist bald wieder da“, sagt er. Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Durchlässigkeit: Der junge Noah Idinger hat sich in die Kampfmannschaft gespielt – ein Vorbild für den Weg, den der Verein gehen will. „Das ist sein eigener Verdienst. Es soll ein Beispiel sein: Wenn man zielgerichtet und geduldig arbeitet, bekommt man die Chance – und die hat er gut genutzt“, betont der Trainer. Dass FC Tulln souverän Meister wurde, quittiert Petermann mit fairen Worten der Anerkennung, zugleich blickt er auf eine weiterhin ausgeglichene Liga: „Es ist sehr ausgeglichen, jede Woche ist etwas Besonderes.“ Der Ausblick bleibt klar formuliert: „Wir hoffen, dass wir mit unserer Kontinuität unseren Weg weitergehen können und Wagram als eine stabile Kraft in der Gebietsliga weiterentwickeln.“