In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel feierte der USV St. Bernhard/F. gegen die SG Kremser SC/Rehberg KM II einen klaren 8:0-Heimsieg. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bekam St. Bernhard ab Minute 20 das Spiel in den Griff, legte vor der Pause dreifach vor und zog danach davon. Trainer Manuel Fettinger sprach von einem verdienten Erfolg, lobte die stabile Abwehr und die Kaltschnäuzigkeit seiner Offensive und sprach auch von einem durchwegs fairen Fußballabend.

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Die ersten zwanzig Minuten ordnete Manuel Fettinger als ausgeglichen ein. Trotzdem ging seine Mannschaft früh in Führung: In Minute 13 stellte Leoš Vozihnoj auf 1:0 und gab den Ton vor. Ab etwa der 20. Minute, so Fettinger, hatte St. Bernhard das Spiel „gut im Griff“ und legte in ruhiger Konsequenz nach. Daniel Zotter erhöhte in der 38. Minute auf 2:0, ehe André Knoll kurz vor dem Halbzeitpfiff in der 44. Minute das 3:0 nachlegte. „Die drei Tore vor der Pause waren sicher mitentscheidend, aber einen speziellen Knackpunkt gab es nicht“, erklärte Fettinger. Zur Halbzeit stand ein deutliches 3:0 – die Basis für einen souveränen Abend war gelegt.
Aus der Kabine kam St. Bernhard hellwach und ohne nachzulassen. Keine drei Minuten waren gespielt, da schnürte André Knoll in der 48. Minute seinen Doppelpack zum 4:0. Nur wenig später traf Mario Ploderwaschl in Minute 51 zum 5:0 – die Gastgeber blieben am Drücker und nutzten ihre Chancen eiskalt. In der Schlussphase legten sie weiter nach: Matthias Gabler stellte in der 71. Minute auf 6:0, Patrick Knoll erhöhte in der 85. auf 7:0, und Moritz Berger setzte in der 88. Minute mit dem 8:0 den Schlusspunkt. „Wir waren über die gesamte Distanz die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen“, sagte Fettinger und ergänzte: „Offensiv waren wir kaltschnäuzig und haben unsere Chancen sehr gut genutzt.“
Bei aller Offensivlust hob der Trainer die Stabilität ohne Ball hervor: „Defensiv haben wir praktisch nichts zugelassen, wir sind hinten sehr gut gestanden.“ Auch für den Gegner fand er klare, respektvolle Worte: „Rehberg war sehr bemüht und ehrgeizig, sie haben bis zum Schluss nicht aufgehört. Angesichts der Situation, wie’s in Rehberg weitergeht, ist das sehr löblich – dafür spreche ich ein großes Lob aus.“ Der Abend blieb ohne Aufreger. „Es war ein sehr faires, ruhiges Spiel. Beide Mannschaften hatten Respekt, und der Schiedsrichter hat das absolut gut gemacht.“ Mit dem deutlichen Sieg untermauert St. Bernhard Platz vier (38 Punkte), während Rehberg II bei 24 Zählern hält. Für Fettinger zählt nun, die gezeigte Klarheit in Defensive und Abschluss in die nächsten Aufgaben mitzunehmen.