In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat SC Amaliendorf-Aalfang gegen USC Kirchberg/Altenwörth mit 3:0 gewonnen und sich den Heimsieg nach einer zähen ersten Stunde erst nach der Pause erarbeitet. Trainer Manuel Lamp sprach zunächst von einer ausgeglichenen Partie mit leichtem Vorteil für seine Mannschaft, sah nach dem Führungstor aber einen klaren Umschwung. "Das 1:0 war der Befreiungsschlag", sagte er, und genau so entwickelte sich das Spiel dann auch.

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Bis zum Seitenwechsel war diese Partie noch weit davon entfernt, eine klare Angelegenheit zu sein. Manuel Lamp sah die ersten 45 Minuten "ziemlich ausgeglichen, mit einem leichten Vorteil für uns", und genau dieses Bild passte auch zum 0:0 zur Halbzeit. SC Amaliendorf-Aalfang kam nach seiner Einschätzung immer wieder in gute Umschaltmomente, machte daraus aber zu wenig. "Wir haben gute Umschaltmomente gehabt, aber leider nicht gut ausgespielt", sagte der Trainer nach dem Spiel. Damit war auch erklärt, warum trotz eines ordentlichen Auftritts vorerst kein Treffer fiel. Es war aus seiner Sicht eine Partie, in der seine Mannschaft schon vor der Pause etwas auf ihrer Seite hatte, sich dafür aber noch nicht belohnte.
Der Knackpunkt kam dann in der 63. Minute. Jonas Koller erzielte das 1:0 und genau diesen Treffer stellte Lamp nach dem Abpfiff ins Zentrum seiner Analyse. "Nach der Halbzeit war das 1:0 der Befreiungsschlag", sagte er, auch wenn dieser Befreiungsschlag nicht sofort nach Wiederbeginn, sondern erst nach etwas mehr als einer Stunde fiel. Für den Trainer war aber entscheidend, was dieses Tor mit dem Spiel machte. "Nach dem 1:0 haben wir das Spiel an uns gerissen", meinte Lamp. Das zeigte sich auch am weiteren Verlauf, denn in der 74. Minute erhöhte Daniel Meyer auf 2:0, ehe Marek Sery in der 80. Minute den Endstand von 3:0 herstellte. Für Lamp war dieses Nachlegen kein Zufall, sondern die Folge davon, dass seine Mannschaft nach der Führung mehr Zugriff bekam und den Vorsprung dann verdient ausgebaut habe.
Dass das Ergebnis am Ende so klar ausfiel, führte Lamp vor allem auf die Arbeit seiner Mannschaft als Kollektiv zurück. "Wir haben es kämpferisch gut gemacht. Wir haben den Sieg erzwungen", sagte der Trainer, der den Auftritt seiner Mannschaft ausdrücklich über den Einsatz und die Geschlossenheit erklärte. Den Gegner nahm er dabei keineswegs auf die leichte Schulter. USC Kirchberg/Altenwörth sei "im Ballbesitz sehr stark" gewesen, sagte Lamp, trotzdem habe sein Team das gut gelöst. "Wir haben den Gegner eigentlich gut im Griff gehabt" und "nicht viel zugelassen", lautete sein Urteil. Ganz ohne Kritik ließ er den 3:0-Erfolg aber nicht stehen. Gerade bei den Umschaltmomenten und "im letzten Drittel" müsse SC Amaliendorf-Aalfang noch besser werden und solche Situationen sauberer fertigspielen. Auch mit der Leitung der Partie war er einverstanden: "Der Schiedsrichter hat die Partie sehr gut im Griff gehabt."