Spielberichte

Levent Sengül (Trainer SVg Breitenau/Schwarzau): „Die Qualität war der Unterschied“

SVg Breitenau
BSV Enzesfeld/H.

In der Gebietsliga Süd/Südost setzte sich die SVg Breitenau/Schwarzau im Heimspiel gegen BSV Enzesfeld/H. mit 3:0 durch. Nach einer intensiven ersten Hälfte ohne Tore fand Trainer Levent Sengüls Team nach der Pause die passenden Antworten. Ömer Özbek eröffnete in Minute 54, ein spätes Eigentor von Jörg Zagler und Manuel Schwarz in der Nachspielzeit sorgten für klare Verhältnisse. Sengül sprach von vielen Zweikämpfen – und davon, dass Umstellungen zur Halbzeit den Ausschlag gaben.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

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Intensive Zweikämpfe, dann der Wirkungstreffer nach der Pause

Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein hartes Duell, in dem wenig Platz blieb. „Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen“, sagte Breitenau-Trainer Levent Sengül und hielt fest, dass der Rhythmus zunächst litt: „Der harte Gang des Gegners hat uns vor der Pause gestört.“ Zur Halbzeit stand es 0:0, doch in der Kabine stellten die Hausherren nach. „Wir haben in der Halbzeit umgestellt. Da haben wir zu unserem Spiel gefunden und dann ist das Ergebnis gekommen“, erklärte Sengül. Der Neustart nach Wiederanpfiff saß: In Minute 54 trug Breitenau einen Angriff über die linke Seite vor, der erste Abschluss wurde geblockt, den zweiten Ball schnappte sich der Gastgeber – und Ömer Özbek vollendete zum erlösenden 1:0.

Späte Tore sorgen für klare Zahlen

Mit der Führung im Rücken blieb Breitenau stabil und brachte die Partie kontrolliert in die Schlussphase. Enzesfeld/H. suchte zwar den Anschluss, doch die Entscheidung fiel am Ende auf der anderen Seite: In der 88. Minute wurde ein Querball unglücklich abgefälscht – Eigentor von Jörg Zagler zum 2:0. Tief in der Nachspielzeit stellte Manuel Schwarz mit seinem Treffer zum 3:0 den Endstand her (90.+4). Zum Schiedsrichter sagte Sengül nur: „Zur Schiedsrichterleistung will ich nichts sagen.“ Umso klarer war sein Blick auf die eigene Mannschaft: „Grundsätzlich haben wir vieles richtig gemacht.“ Das passte zum Verlauf, denn nach den Anpassungen zur Pause legten die Gastgeber zu und machten den Sack spät zu.

„Die Qualität war der Unterschied“ – Lob und Ausblick

Auf die Frage nach dem entscheidenden Unterschied wurde Sengül deutlich: „Die Qualität war der Unterschied.“ Gemeint war weniger ein einzelner Moment als die Summe aus den Umstellungen zur Pause und der Effizienz in der Schlussphase. In der Tabelle steht Breitenau nach 21 Runden mit 35 Punkten auf Rang fünf, Enzesfeld/H. hält bei 22 Zählern auf Platz zehn. Nach dem souveränen 3:0 richtete der Coach den Blick sofort nach innen: „Ich will mich bei meinen Jungs bedanken.“ Mit diesem Schwung will Breitenau in den kommenden Wochen die gezeigte Linie bestätigen und weiter anschreiben.

Gebietsliga Süd/Südost: Breitenau : BSV Enzesfeld/H. - 3:0 (0:0)

  • 94
    Manuel Schwarz 3:0
  • 88
    Eigentor durch Jörg Zagler 2:0
  • 54
    Ömer Özbek 1:0