In der Gebietsliga Süd/Südost trennten sich der SC Himberg und der SC Leopoldsdorf in Runde 21 mit 1:1. Nach einer torlosen ersten Hälfte legten die Gastgeber nach der Pause vor, ehe die Gäste ausglichen. Aus Leopoldsdorfer Sicht war es ein hartes, aber faires Duell – und ein gerechtes Remis. Trainer Roman Schlögl brachte die Partie auf den Punkt: „Temporeich und kampfbetont.“ Außerdem lobte er den Charakter seiner Mannschaft und die Leitung des Unparteiischen, auch wenn ihm die Nachspielzeit zu lange erschien.

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Die Partie war von Beginn an zweikampfstark und lief mit hohem Tempo, ohne dass bis zur Pause ein Treffer fiel. Roman Schlögl sah sein Team dabei leicht im Plus, blieb aber fair in der Einordnung: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein bisschen mehr vom Spiel, aber auch der SC Himberg kam zu sehr guten Chancen. Unter anderem einen Lattenschuss.“ Nach dem 0:0 zur Halbzeit kam der erste Schlag der Himberger schnell: In Minute 51 traf David Mayer zum 1:0. Leopoldsdorf schüttelte sich kurz, blieb dran und setzte rund eine Viertelstunde später das Ausrufezeichen: Marcel Hribernik stellte in der 65. Minute auf 1:1 per Elfmeter. Beide Mannschaften hielten das Tempo bis zum Schluss hoch, doch der entscheidende Stich gelang keiner Seite mehr.
Nach dem Schlusspfiff war Roman Schlögl mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden. „Absolut leistungsgerechtes Unentschieden“, sagte der Leopoldsdorfer Coach und betonte noch einmal: „Wir hatten in der ersten Halbzeit ein bisschen mehr vom Spiel.“ Was ihm besonders gefiel, war die Haltung seines Teams: „ Die Mannschaft zeigte eine charakterliche Topleistung.“ Gleichzeitig verteilte er Respekt an den Gegner: „Wie man weiß, hat der SC Himberg sehr gute individuelle Einzelspieler, welche immer Gefahr ausstrahlen können.“ Genau diese Mischung aus eigener Stabilität und dem Wissen um Himbergs Wucht bestimmte das Leopoldsdorfer Spiel nach dem Rückstand: ruhig bleiben, gegen den Ball arbeiten, weiter Nadelstiche setzen – und sich schließlich mit dem Ausgleich belohnen. Unterm Strich stand ein Punkt, der zum Verlauf passte und auf dem man aufbauen kann.
Auch zur Leitung des Spiels bezog Schlögl Position – mit klaren Worten und fairem Ton: „Die Leistung des Schiedsrichters war über 90 Minuten gut, jedoch fiel die Nachspielzeit zu lange aus. Mit weniger Nachspielzeit wäre auch die Ampelkarte nicht mehr zu Stande gekommen.“ Inhaltlich änderte das nichts mehr am 1:1, das die Kräfteverhältnisse eines intensiven Duells gut abbildete. In der Tabelle bleibt Himberg mit 27 Punkten nach 21 Runden im Mittelfeld, Leopoldsdorf hält bei 19 Zählern. Für die Gäste ist es ein wertvoller Auswärtspunkt, weil er zeigt, dass die Mannschaft auch in engen Spielen verlässlich punktet. Schlögls Fazit passt dazu: kämpferisch stark, sauber im Kopf, dranbleiben bis zum Schluss – genau diese Mischung wird Leopoldsdorf in den kommenden Wochen wieder brauchen.