In der Gebietsliga Süd/Südost holte die SVg Breitenau/Schwarzau gegen den SC Sommerein einen 1:0-Heimsieg – ein echter Arbeitssieg. Ein früher Treffer von Tolga-Han Güzel legte den Grundstein, danach verteidigten die Gastgeber mit viel Einsatz den knappen Vorsprung. Trainer Levent Sengül sprach offen von einem Arbeitssieg und räumte ein, dass Sommerein über weite Strecken mehr vom Spiel hatte, sich aber für den Aufwand nicht belohnte.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Nach zwölf Minuten lag Breitenau vorne: Tolga-Han Güzel stellte auf 1:0, und dieser Start gab der Heimelf spürbar Rückenwind. Levent Sengül ordnete die Anfangsphase klar ein: "Nach dem 1:0 hatten wir kurz eine gute Phase." Trotzdem blieb seine Analyse ehrlich. "Der Gegner war heute eigentlich besser. Die wollten es mehr, aber haben die Tore nicht gemacht. So fair muss man sein." In dieser Mischung aus effizientem Beginn und viel Defensivarbeit sah der Coach den Schlüssel. "Wir hatten Glück, und es war ein dreckiger Arbeitssieg." Zur Pause stand es 1:0, und an dieser knappen Führung hielt Breitenau mit viel Einsatz fest, ohne sich spielerisch groß zu lösen.
Nach dem Seitenwechsel, so Sengül, "war unsere zweite Halbzeit besser". Das Spiel blieb offen, ohne dass es so viele Möglichkeiten gab wie vor der Pause. "Schlussendlich haben wir gut verteidigt und das 1:0 sehr gut gehalten", sagte der Trainer und hob die mannschaftliche Geschlossenheit hervor: "Unsere Stärke war der Zusammenhalt. Wir haben als Mannschaft agiert. Uns ist nicht viel gelungen, aber wir haben den Kasten sauber gehalten." In der Tabelle steht Breitenau mit 38 Punkten auf Rang fünf, während Sommerein bei 20 Zählern auf Platz elf steckt und im Abstiegskampf jeden Punkt dringend braucht. Genau diese Ausgangslage prägte die zweite Halbzeit: viel Einsatz, wenig Räume, kein weiterer Treffer.
Diese Situation spiegelte sich auch im Auftritt der Gäste wider. "Der Gegner war extrem aggressiv. Bei denen geht's um den Abstieg. Sie waren sehr willig und hart in den Zweikämpfen – so bestreitet man einen Abstiegskampf", sagte Sengül anerkennend. Zum Schiedsrichterteam wollte er nicht ins Detail gehen, ließ aber durchblicken: "Wir hatten schon bessere Schiedsrichter." Und trotz des Sieges blieb der Blick nach innen kritisch: "Unser Spiel war schon viel besser. Gegen Sommerein hat es nicht so gut geklappt, aber wir wissen, was wir können und arbeiten daran, wieder dort weiterzumachen, wo wir waren." Der knappe 1:0-Erfolg ist damit für Breitenau vor allem eines: drei Punkte im Sack, die Null gehalten – und die klare Aufgabe, spielerisch nachzulegen.