In der Gebietsliga Süd/Südost feierte die SVg Breitenau/Schwarzau beim ASK Bad Fischau-Brunn einen 1:0-Auswärtssieg. Den Unterschied machte ein früher Standard von Ömer Özbek, danach verteidigten die Gäste mit großer Ordnung und viel Geduld. Trainer Levent Sengül sprach von einer geschlossenen Leistung gegen einen sehr zweikampfstarken Gegner und lobte die Disziplin seiner Elf. Bad Fischau-Brunn blieb ohne Torerfolg, Breitenau nahm drei wichtige Punkte mit.

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Breitenau erwischte den besseren Start und lag früh vorne. In der 7. Minute traf Ömer Özbek per Freistoß zur 0:1-Führung – ein Treffer, der laut seinem Trainer den gesamten Plan stützte. „Das 1:0 war extrem wichtig für uns“, sagte Levent Sengül. Zur Entstehung wurde er konkret: „Es war ein Freistoß etwa Mitte der gegnerischen Hälfte. Ömer Özbek hat ihn sehr schön reingezirkelt, der Ball ist dann bei Freund und Feind vorbei ins Tor gesegelt.“ Mit dieser Führung im Rücken agierten die Gäste abgeklärt und gingen mit dem knappen Vorsprung auch in die Pause. Viel Risiko gingen sie nicht, dafür aber viele Wege – und setzten auf klare Abläufe gegen den Ball.
Über weite Strecken entwickelte sich das erwartet intensive Auswärtsspiel. Sengül hob die Robustheit des Heimteams hervor: „Der Gegner war extrem aggressiv und hat sehr zweikampfbetont gespielt.“ Seine Mannschaft hielt dagegen, ohne die Ordnung zu verlieren. „Wir haben sehr gut dagegengehalten“, sagte der Coach, „und wir waren defensiv sehr gut organisiert. Wir haben dem Gegner kaum Chancen zugelassen und durch schnelle Umschaltmomente auch die Möglichkeit gehabt, weitere Treffer zu erzielen.“ Genau das prägte die zweite Halbzeit: Breitenau stand eng, arbeitete sauber in den Duellen und ließ hinten wenig zu. Die Gäste suchten nicht das Risiko, sondern die Kontrolle – und brachten das 0:1 konzentriert über die Distanz. Dass gegen den Tabellendritten Geduld gefragt war, sah man in jedem Zweikampf, doch Breitenau blieb dabei stabil.
Bevor Sengül ins Sportliche ging, setzte er ein Zeichen des Respekts: „Zuallererst will ich Marco Nesvadba alles Gute und gute Besserung wünschen. Wenn solche unglücklichen Sachen am Platz passieren, wird Fußball nebensächlich.“ Danach rückte wieder das Spiel in den Fokus. Der Breitenau-Coach unterstrich die Qualität des Gegners: „Das war ein sehr guter Gegner, die sind nicht umsonst Dritter.“ Auch zum Unparteiischen hatte er nur ruhige Töne: „Es gab keine Szenen, wo der Schiedsrichter etwas am Spielverlauf geändert hätte.“ Sein Fazit fiel deutlich aus: „Ich bin extrem stolz auf meine Jungs. Jeder hat für jeden gearbeitet – so soll’s weitergehen.“ Für Breitenau war es ein Sieg, der aus Disziplin, Teamgeist und einem eiskalt genutzten Standard gewachsen ist.