Spielberichte

Dreimal Alu und viel Herz: Himberg erkämpft gegen Bad Fischau-Brunn ein 0:0

SC Himberg
Bad Fischau-Brunn

In der Gebietsliga Süd/Südost lieferte der SC Himberg dem Tabellen-Dritten ASK Bad Fischau-Brunn einen zähen Fight – am Ende stand ein 0:0. Die jungen Himberger warfen alles rein, verteidigten leidenschaftlich und hatten mit ihrem Tormann einen starken Rückhalt, während die Gäste offensiv tonangebend waren und gleich mehrfach Aluminium trafen. Für Sektionsleiter Andreas Wolf ist das Remis ein erkämpfter Punkt, auch wenn eigene Konter ungenutzt blieben.

Fußball und violette Fußballschuhe

Foto von Frantzou Fleurine auf Unsplash

Gäste drücken, Himberg verteidigt – zur Pause 0:0

Vom Anpfiff weg setzten die Gäste viele Offensivaktionen, Himberg musste tief arbeiten und hielt mit Laufarbeit sowie klarer Ordnung dagegen. Sektionsleiter Andreas Wolf brachte die Kräfteverhältnisse schlicht auf den Punkt: „Es war ein harter Kampf mit viel Verteidigung und Kampfgeist.“ Gleichzeitig stellte er fest: „Bad Fischau war offensiv wesentlich stärker.“ Bei den Hausherren fehlten einige Stammspieler, dafür stand eine junge Truppe auf dem Platz, die – so Wolf – „seit Langem wieder einen richtigen Kampfgeist gezeigt hat“. Auch mental tat sich etwas: „Der Druck war weg, weil wir nicht mehr nach hinten rutschen konnten, dadurch war es wesentlich besser als zuletzt.“ So ging es folgerichtig ohne Treffer in die Kabinen – zur Halbzeit stand 0:0, und Himberg glaubte weiter an den erkämpften Zähler.

Kampfgeist top, Chancenverwertung flop – Wolf ordnet ein

Was den Hausherren an Offensiventlastung fehlte, glich die Bereitschaft, Wege zu gehen, aus. „Gut funktioniert hat der Kampfgeist. Jeder ist für jeden gelaufen, jeder hat jedem geholfen und die Mannschaft hat an sich geglaubt“, hob Wolf hervor. Die Kehrseite benannte er genauso klar: „Schwachstelle war der Abschluss unserer Konterchancen im Sechzehner. Die waren da, wurden aber nicht verwertet.“ Warum es beim 0:0 blieb, fasste er so zusammen: „Wir haben Chancen nicht genutzt – und unser Tormann hat einige Bälle der Bad Fischauer vereitelt. Dazu hatten sie drei Stangen- oder Lattenschüsse.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam Lob: „Im Großen und Ganzen war das in Ordnung, sie hatten das Spiel gut im Griff.“ Wolfs Gesamtfazit fällt eindeutig aus: „Ein erkämpftes, glückliches Unentschieden für Himberg; für Bad Fischau sicher verlorene zwei Punkte – insgesamt passt es so.“

Abschiedsstimmung nach Abpfiff: Dank an Christ und Zeiner

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff folgte in Himberg noch ein besonderer Moment: Der Verein verabschiedete mit Roman Christ und Michael Zeiner zwei langjährige Kräfte, die ihre Laufbahn in der Mannschaft beenden. „Der SC Himberg bedankt sich bei beiden für ihre Treue und die Leistungen – wir wünschen ihnen alles Gute auf dem weiteren Weg“, übermittelte Wolf die Grüße des Klubs. Zur Stimmung meinte er, dass spürbar Abschiedsstimmung aufkam – ruhig und wertschätzend.

Sportlich überwiegt der positive Blick: Gegen ein kompaktes, offensiv starkes und gut eingespieltes Team hielt Himberg mit Herz dagegen, baute auf einer guten Leistung der gesamten Abwehr das Spiel auf und nahm einen Punkt mit, der zum gezeigten Willen passt. Mit dieser Haltung wollen die Blau-Weißen die nächsten Aufgaben anpacken.