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"Leopoldsdorf war näher am Sieg" – Mihaljica sieht glückliches 1:1 für Maria Lanzendorf

Maria Lanzendorf
SC Leopoldsdorf

In der Gebietsliga Süd/Südost trennten sich der SC Maria Lanzendorf und der SC Leopoldsdorf im Derby 1:1. Leopoldsdorf ging kurz vor der Pause durch Berkin Gürünlü in Front, nach der Pause glich Sasa Pantic aus. Für Trainer Djuro Mihaljica war es am Ende ein glückliches Remis, weil der Gegner lange näher am Sieg war. Auf beiden Seiten stand Aluminium im Weg – ein intensives Spiel mit vielen Chancen, das die Zuschauer bis zum Schluss fesselte.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Derby mit zwei Gesichtern und Aluminium auf beiden Seiten

Das Derby hatte zwei klar getrennte Halbzeiten. Leopoldsdorf erwischte den besseren Start, gewann mehr zweite Bälle und erarbeitete sich Vorteile, ehe Berkin Gürünlü in Minute 45+1 das 0:1 besorgte – exakt zu jenem Zeitpunkt, an dem sich der Gastgeber schon auf die Pause eingestellt hatte. „In der ersten Halbzeit ist Leopoldsdorf verdient in Führung gegangen, sie haben besser gespielt und die besseren Chancen gehabt“, sagte Maria-Lanzendorf-Trainer Djuro Mihaljica. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel, setzten mehr nach und belohnten sich: Sasa Pantic traf in der 72. Minute zum 1:1. „Wir waren in der zweiten Halbzeit besser und haben dann den Ausgleich gemacht.“ Danach ging es hin und her, mit offenen Räumen und Möglichkeiten auf beiden Seiten – inklusive Aluminium. „Leopoldsdorf hat in der ersten Halbzeit die Stange erwischt, und nach dem 1:1 sind auch wir an die Latte gegangen“, so Mihaljica.

Mihaljica lobt Gegner und spricht von „glücklichem 1:1“

Aus seiner Sicht war der Punkt nicht selbstverständlich, denn die Gäste ließen die klareren Chancen liegen. „Leopoldsdorf war sicher näher am Sieg, sie hatten sehr viele Chancen und haben sie nicht genutzt“, ordnete Mihaljica ein. Für ihn passte das Muster an diesem Nachmittag: „Wenn man die Chancen nicht nutzt, kriegt man irgendwann das Gegentor – das war heute ein Paradebeispiel. Vor dem 1:1 müssen sie das zweite machen, und zwei Minuten später kassieren sie das 1:1.“ Gleichzeitig verteilte der Coach Respekt: „Sie haben sehr, sehr gut gespielt und wollten unbedingt gewinnen. Man hat gesehen, dass da Qualität drin ist, auch bei einzelnen Spielern.“ Den Ausgleich nannte er „ein glückliches 1:1, wenn man das ganze Spiel nimmt“, weil sein Team lange hinterherlaufen musste, sich aber nach der Pause aufbäumte und druckvoller agierte.

Rotation, Chancenverwertung und ein Blick auf die Tabelle

Ein Blick auf die Personalsituation erklärt, warum Maria Lanzendorf nach der Pause zulegte, aber vor dem Tor nicht konsequent genug war. „Ich habe heute drei Spieler eingesetzt, die sonst sehr, sehr wenig spielen. Bei uns ist es nicht mehr um viel gegangen, deshalb haben sie die Chance bekommen“, sagte Mihaljica und hielt fest: „Im Großen und Ganzen war ich zufrieden, die Jungs haben eine ordentliche Leistung abgeliefert.“ Was fehlte, benannte er klar: „Definitiv die Chancenauswertung.“ Gleichzeitig blieb er fair: „Das gilt auch für Leopoldsdorf.“ Für die Zuschauer sei es „ein schönes Spiel zum Anschauen“ gewesen; der Unparteiische ließ viel laufen, „im Großen und Ganzen in Ordnung“. In der Tabelle steht Maria Lanzendorf nach 25 Runden auf Rang 8 mit 32 Punkten, Leopoldsdorf als Zwölfter bei 20 – entsprechend groß war der Wille der Gäste. Für den Schlussspurt nimmt Lanzendorf die stabile zweite Hälfte mit.

Gebietsliga Süd/Südost: Maria Lan. : Leopoldsdorf - 1:1 (0:1)

  • 72
    Sasa Pantic 1:1
  • 46
    Berkin Gürünlü 0:1