Für USC Biberbach stand in der Gebietsliga West das Auswärtsspiel bei SG Purkersdorf/Pressbaum I im Zeichen eines intensiven Starts – und der Einordnung durch Dominik Müllner. Der Trainer sprach von einem sehr schnellen Beginn, frühen Großchancen und spürbarer Kontrolle vor der Pause.

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„Der Beginn war sehr intensiv und ein sehr schnelles Spiel“, beschrieb Müllner den Charakter der Partie. Konkrete Chancen gab es früh: „Wir hatten nach 6 Minuten bereits die erste hundertprozentige Torchance.“ Der Ton der ersten Halbzeit blieb aus seiner Sicht eindeutig: „Erste Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz.“ Bezeichnend war auch eine Szene, in der die Gäste den Torschrei schon auf den Lippen hatten: Eine glasklare Möglichkeit klärte ein Purkersdorfer Verteidiger auf der Linie – der Ball schien schon drin. Purkersdorf hatte im ersten Durchgang kaum Nennenswertes, Biberbach diktierte das Geschehen. In diese Phase fiel auch die Führung: In der 24. Minute stellte Patrick Hochwallner auf 1:0, gleichzeitig auch der Pausenstand.
In seiner Analyse legte Müllner den Schwerpunkt klar auf Stabilität und Effizienz: Defensiv gefiel ihm die Kompaktheit, offensiv haderte er mit ausgelassenen Gelegenheiten auf den beruhigenden zweiten Treffer. Genau dort setzt seine Forderung an: „Wir müssen offensiv in drei oder vier Aktionen unbedingt den Deckel draufmachen, dann kommt so eine hektische Schlussphase gar nicht zustande.“ Standards spielten dabei aus seiner Sicht kaum eine Rolle: „Standardsituationen hatten kaum Einfluss auf das Spiel.“
In der 90. Minute sah Nico Dieminger Rot – Biberbach brachte das 1:0 in der Schlussphase dennoch über die Zeit. Müllner schilderte den Vorfall aus seiner Perspektive mit Blick auf den eigenen Staff: Die Äußerung sei Richtung eigene Bank gerichtet gewesen und nicht aufs Spielfeld; offenbar habe ein Gegenspieler/Trainer sie dennoch gehört – insgesamt eine unglückliche Konstellation. Ein individuelles Sonderlob verteilte er ebenfalls: Als stärksten Akteur hob er Metodija Delov hervor.