Spielberichte

Biberbach bleibt für starke zweite Hälfte unbelohnt – Konter besiegelt das 1:2

USC Biberbach
ASV Statzendorf

In der Gebietsliga West unterlag der USC Biberbach dem ASV Statzendorf mit 1:2. Nach frühem Rückstand durch Ondrej Chveja kämpfte sich Biberbach nach der Pause zurück, Michael Albai glich aus. Zehn Minuten später entschied Jakob Prischink nach einem Konter. Co-Trainer Nico Dirnberger haderte mit strittigen Abseitsentscheidungen und hielt fest, dass seine Mannschaft in Halbzeit zwei am Drücker war, sich aber nicht belohnte.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Früher Rückstand, danach kommt Biberbach – doch Statzendorf sticht wieder zu

Biberbach erwischte keinen guten Start. Bereits in Minute 9 traf Ondrej Chveja für Statzendorf zum 0:1, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Aus Sicht von Co-Trainer Nico Dirnberger war der frühe Rückstand doppelt bitter, weil er seiner Mannschaft den Plan nahm. „Erste Halbzeit sind wir einfach nicht gut ins Spiel gekommen, da hilft natürlich auch der frühe Rückstand nicht. In der zweiten waren wir besser, phasenweise auch gut“, erklärte er. Der Auftritt nach Wiederanpfiff passte: Michael Albai stellte in der 67. Minute auf 1:1, Biberbach blieb am Drücker. „Wir haben das 1:1 geschossen, weiter gedrückt und dann einen Konter bekommen“, so Dirnberger. Zehn Minuten nach dem Ausgleich kam der Rückschlag: Jakob Prischink verwertete einen Umschaltmoment zum 1:2 (77.).

„Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen“ – Dirnberger über strittige Abseits-Szenen

Ein Schwerpunkt der Biberbacher Analyse lag auf mehreren strittigen Abseitsentscheidungen. Dirnberger nahm die Unparteiischen dabei in die Pflicht, und blieb deutlich: „Das erste Tor war drei, vier Meter abseits, ganz klar. Unser Verteidiger geht gar nicht hin, weil er weiß, wenn er ihn durchlässt, ist der Tormann da – der Stürmer greift ein, 0:1.“ Auch beim 1:2 sprach er von einer abseitsverdächtigen Situation im Vorfeld des Konters. Bewerten wollte er das Schiedsrichterteam nicht, der Ärger blieb dennoch spürbar. „Ich glaube nicht, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat, sondern die glücklichere“, sagte der Co-Trainer und verwies auf den aus seiner Sicht unglücklichen Spielverlauf.

Viele Chancen, wenig Ertrag – Biberbachs Thema bleibt die Effizienz

Neben den Diskussionen um Abseits blieb bei Biberbach vor allem eines hängen: die verpasste Chance, das Spiel nach dem Ausgleich komplett zu drehen. „Wir hatten nach dem 1:1 weitere gute Möglichkeiten auf das 2:1 für uns“, betonte Dirnberger. Genau dort sieht er das aktuelle Problem: „Unser Problem ist derzeit, dass wir die Chancen nicht nützen. Es läuft momentan einfach nicht.“ Aus Gästesicht blieb Statzendorf kompakt und verteidigte viel weg, ohne überragend zu wirken – am Ende aber effektiv genug. In der Tabelle hält Biberbach nach Runde 24 bei 42 Punkten auf Rang drei, Statzendorf bei 30. Für die Biberbacher geht es nun darum, die gute zweite Hälfte mitzunehmen, vorne konsequenter zu werden und sich für den Aufwand wieder zu belohnen.

Gebietsliga West: Biberbach : Statzendorf - 1:2 (0:1)

  • 77
    Jakob Prischink 1:2
  • 67
    Michael Albai 1:1
  • 9
    Ondrej Chveja 0:1