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Früher Rückstand, schnelle Wende: Gottsdorf besiegt Blindenmarkt 2:1 – „Das 2:1 war ein Statement“

SV Gottsdorf
SV Blindenmarkt

Im Duell der Gebietsliga West drehte der SV Gottsdorf/M./P. gegen den SV Union Raika Blindenmarkt einen ganz frühen Rückstand und gewann 2:1 (2:1). Nach dem 0:1 in Minute 2 antworteten Stefan Sailer (11.) und Klaus Fehringer (15.) binnen kurzer Zeit. Trainer Fabian Riedler sprach von einem verdienten Erfolg und hob den Führungstreffer hervor: „Das war für mich ein Statement.“ Nach der Pause wurde es zerfahren und kampfbetont, doch Gottsdorf blieb stabil und brachte die Führung über die Zeit.

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Früher Nackenschlag, dann die klare Antwort des Gastgebers

Der Start gehörte Blindenmarkt. „Die ersten fünf bis zehn Minuten waren eher auf Blindenmarktseite, was Ballbesitz und Kontrolle betrifft“, ordnete Gottsdorfs Coach Fabian Riedler ein. Und prompt lagen die Gäste früh vorne: Lukas Eder traf in der 2. Minute zum 0:1. Gottsdorf ließ sich davon nicht beeindrucken, drehte das Tempo hoch und kam schnell zurück. Stefan Sailer stellte in der 11. Minute auf 1:1. Nur vier Minuten später war die Partie gekippt: Klaus Fehringer besorgte das 2:1 (15.). „Ab dann war es ganz klar auf Gottsdorfer Seite. Wir hatten das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle und sind verdient mit 2:1 in die Pause“, sagte Riedler. Der Trainer sprach zudem von einer einstudierten Variante beim Führungstor und betonte: „Das 2:1 war für mich ein Statement, wir wollten nach dem Rückstand sofort das Ruder herumreißen.“

Zähes Ringen nach der Pause, viel Wille statt großer Chancen

Nach dem Seitenwechsel fehlte es auf beiden Seiten an spielerischem Fluss. „Die zweite Halbzeit war sehr zerfahren, nicht mehr spielerisch geprägt, sondern mehr auf der Willensebene“, so Riedler. Blindenmarkt machte die Räume eng und blieb im Zweikampf präsent. „Sie haben es uns über 90 Minuten schwer gemacht, gute Chancen zu erspielen“, lobte der Gottsdorfer Coach den Gegner. Gleichzeitig hob er die Disziplin seiner Elf hervor: „Der entscheidende Unterschied war die Willensstärke und wie wir unsere Aufgaben erledigt haben. Wir wussten, was wir mit und gegen den Ball zu tun haben.“ Aus seiner Sicht ließ Gottsdorf hinten kaum etwas zu: „Der Gegner hatte in der zweiten Halbzeit null Torschüsse.“ Nach vorn suchten die Hausherren das 3:1, fanden aber nicht mehr den letzten Pass – die frühe Wende blieb der entscheidende Schlag.

Riedlers Fazit: verdienter Sieg, Lob fürs Schiedsrichterteam und ein ruhiger Blick nach vorne

Im Schlusswort blieb der Gottsdorfer Trainer sachlich und zufrieden. „Im Großen und Ganzen ein hochverdienter 2:1-Sieg gegen trotzdem sehr engagierte Blindenmarkter“, fasste Fabian Riedler zusammen. Auch für das Schiedsrichterteam fand er klare Worte: „Das Schiedsrichtergespann hat es heute äußerst souverän gemacht, alle drei.“ Mit dem Heimerfolg untermauert Gottsdorf seine solide Rolle in der Liga, während Blindenmarkt trotz couragierter Defensivarbeit ohne Punkte abreist. Riedler führte den Dreier vor allem auf Haltung und Disziplin zurück: „Von Beginn an hatte jeder seine Aufgaben und hat sie über 90 Minuten erledigt.“ Diese Geradlinigkeit soll auch in den kommenden Runden tragen – denn Spiele, in denen man schnell antwortet und dann konsequent verteidigt, geben einer Mannschaft spürbaren Rückenwind.

Gebietsliga West: Gottsdorf : Blindenmarkt - 2:1 (2:1)

  • 15
    Klaus Fehringer 2:1
  • 11
    Stefan Sailer 1:1
  • 2
    Lukas Eder 0:1