Deutlicher Heimsieg in der Gebietsliga West: Der TSV Meisl Grein setzte sich gegen den FC Leonhofen mit 4:0 durch und beschenkte die eigenen Fans im letzten Heimspiel der Saison mit drei Punkten. Früh stellte Niklas Killinger die Weichen, nach der Pause legten David Mistelbauer, erneut Killinger und Samet Yikilmaz nach. Trainer Eimantas Valaitis sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, lobte die Defensive und sah den Schlüssel im schnellen 1:0: „Danach war es leichter zu spielen.“

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Grein erwischte den Traumstart: Bereits in der 2. Minute drückte Niklas Killinger den Ball zum 1:0 über die Linie und nahm Leonhofen früh den Schwung. Bis zur Pause blieb es beim knappen Vorsprung, das 1:0 stand auch zur Halbzeit auf der Tafel. Gleich nach Wiederanpfiff legte Grein nach: In der 48. Minute erhöhte David Mistelbauer auf 2:0 und gab der Partie die klare Richtung. Leonhofen fand in dieser Phase keine Antwort, Grein blieb am Drücker und machte den Sack binnen zwei Minuten endgültig zu: Erst stellte Killinger in der 64. Minute auf 3:0, nur eine Minute später traf Samet Yikilmaz zum 4:0-Endstand. Der TSV spielte das Ergebnis anschließend abgeklärt nach Hause und ließ hinten nichts mehr anbrennen.
Trainer Eimantas Valaitis war nach dem Schlusspfiff rundum zufrieden – und hob den kollektiven Auftritt hervor. „Ich will meiner Mannschaft gratulieren. Von der ersten Minute an waren alle bereit, zu spielen und zu gewinnen. Das 4:0 sagt alles. Hinten zu null und vorne vier - das ist einfach gut“, sagte der Coach. Den Ausschlag sah er im frühen Führungstreffer, der seiner Elf Rückenwind gab: „Das erste Tor – nach einer Flanke gleich ganz früh – hat uns mehr Motivation, mehr Luft gegeben. Dann ist es natürlich leichter zu spielen.“ Insgesamt sei das Zusammenspiel aus Ordnung und Mut entscheidend gewesen: „Gemeinsam, offensiv wie defensiv, hat es sehr gut funktioniert. Wir waren aggressiv, haben unsere guten Momente genutzt.“
Zum Gegner fand Valaitis faire Worte: „Leonhofen ist ein gutes Team, aber heute waren wir besser.“ Auch mit dem Unparteiischen hatte er kein Thema: „Alles in Ordnung von meiner Seite.“
Weil es das letzte Heimspiel war, legte Grein sichtlich Wert auf einen starken Auftritt – und bekam die gewünschte Kulisse. „Die Stimmung im Stadion war super, viele Leute“, bedankte sich Valaitis ausdrücklich bei den Fans. „Wir wollten unser letztes Heimmatch unbedingt gewinnen und unseren Zuschauern drei Punkte schenken.“ Der Plan ging auf, und die Mannschaft ließ ihren Trainer mit einem klaren 4:0 jubeln.
In der Tabelle treten beide Vereine im dichten Feld der Gebietsliga West an, Leonhofen rangiert im aktuellen Stand vor Grein – umso wichtiger fühlte sich dieser Dreier an. Der Blick geht nun sofort aufs Saisonfinale: „Ein Spiel noch. Wir müssen konzentriert bleiben und dieses Spiel auch wie ein letztes Finale angehen“, gab Valaitis die Marschroute vor – kurz, klar und mit dem Selbstvertrauen eines Abends, an dem für seine Elf fast alles passte.