Spielberichte

Langer Ball und Standard reichen Loosdorf zum 2:0

ASK Loosdorf
ASV Spratzern

In der Gebietsliga West setzte sich der ASK Loosdorf mit 2:0 gegen den ASV Ofenbinder Spratzern durch. Loosdorf hatte von Beginn an viel Ballbesitz, tat sich aber lange mit der letzten Idee schwer. Ein langer Ball brachte die Führung durch Patrik Chrenko (30.), nach der Pause legte Constantin Scharner nach einer Standardsituation zum 2:0 (60.) nach. Spratzern hielt mit großer Laufbereitschaft dagegen, doch am Ende brachte Loosdorf den Vorsprung sicher und abgeklärt über die Zeit.

Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

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Loosdorf kontrolliert früh – Chrenko nickt den Bannbrecher

Loosdorf übernahm rasch das Kommando, hielt den Ball in den eigenen Reihen und bestimmte Tempo und Rhythmus. Trainer Christoph Koppensteiner ordnete es so ein: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit grundsätzlich kontrolliert, hatten sehr viel Ballbesitz." Gleichzeitig fehlte vor der Pause der Punch im letzten Drittel. "Uns hat vor dem Tor die nötige Durchschlagskraft gefehlt, auch die Ideen, wie wir die Abwehr durchbrechen können", so der Coach. Spratzern verteidigte konsequent, lauerte auf Entlastungsangriffe und machte es dem Favoriten spürbar schwer. "Lob an den Gegner, die haben das gut gemacht", betonte Koppensteiner. In Minute 30 fiel dann doch der überfällige Treffer: Ein langer Chipball aus der Innenverteidigung fand Patrik Chrenko, der per Kopf über den Tormann hinweg ins leere Tor einnickte – das 1:0 gab Sicherheit. Mit dieser Führung ging es auch in die Pause.

Standard entscheidet: Scharner stellt auf 2:0 und beruhigt die Partie

Nach Wiederbeginn blieb das Bild ähnlich: Loosdorf versuchte, das Heft in der Hand zu behalten, Spratzern hielt mit viel Laufarbeit dagegen und blieb im Spiel. "Es war nach wie vor ein ausgeglichenes Spiel", beschrieb Koppensteiner die Phase nach der Pause. Der Knackpunkt kam in der 60. Minute – und wieder reichte ein zielstrebiger Moment. Nach einer Standardsituation landete der Ball bei Constantin Scharner, der im Fünfer frei auftauchte und die Kugel über die Linie drückte. "Gott sei Dank haben wir da das 2:0 gemacht, ab diesem Zeitpunkt war das Spiel mehr oder weniger entschieden", sagte der Trainer. Loosdorf ließ danach wenig zu, kam selbst noch zu Chancen auf den dritten Treffer, verpasste das Resultat aber auszubauen. "Im Endeffekt haben wir es kontrolliert nach Hause gespielt", fasste Koppensteiner die Schlussphase zusammen.

Respekt für Spratzern, Lob für den Unparteiischen – und ein Blick nach oben

Auch wenn die Punkte in Loosdorf blieben, wollte Koppensteiner den Gegner ausdrücklich würdigen. "Spratzern ist eine junge Truppe, die rennt und kämpft und gute spielerische Ansätze hat. Heute war es fast auf Augenhöhe, auch wenn wir mehr Ballbesitz hatten. Kompliment an den Gegner." Diskussionen rund um den Schiedsrichter gab es keine – im Gegenteil. "Die Schiedsrichterleistung war heute wirklich gut", stellte der Coach klar. Den Unterschied legte er nüchtern dar: "Wir hatten eine gute Kontrolle über das Spiel und haben unsere Chancen Gott sei Dank genützt." Mit dem Dreier hält Loosdorf bei 50 Punkten und bleibt im Spitzenrennen der Liga voll dabei – nach Zählern sogar im Gleichschritt mit Waidhofen/Ybbs.

Gebietsliga West: Loosdorf : Spratzern - 2:0 (1:0)

  • 60
    Constantin Scharner 2:0
  • 30
    Patrik Chrenko 1:0