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„Verletzungen waren der Faktor“: Valaitis baut beim TSV Meisl Grein auf Zusammenhalt

TSV Grein

In der Gebietsliga West beendet der TSV Meisl Grein die Saison nach 26 Runden auf Platz 14 mit 19 Punkten. Trainer Eimantas Valaitis ordnet die Lage ohne Ausreden ein: Viel Verletzungspech, ein enger Kader und Ideen, die unter diesen Umständen nicht griffen. Zwischendurch ging es zwar bis auf Rang 12 hinauf, am Ende stand wieder die 14. Dennoch überwiegt für Valaitis der Blick nach vorne: ruhig bleiben, arbeiten, die Mannschaft punktuell verstärken und nach der Pause wieder Gas geben – getragen von einem starken Zusammenhalt.

Torwart in Neongrün, im Vordergrund der Ball

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Rückblick mit bitterem Beigeschmack

Valaitis spricht offen über die Gründe für die zähe Saison. „Verletzungen waren der Faktor. Unser Plan hat nicht funktioniert, weil der Kader am Ende sehr eng war“, sagt der Coach. Besonders schmerzte, dass auch Winterzugänge betroffen waren: „Einige haben sich gleich schwer verletzt.“ Selbst Rückkehrer blieben nicht verschont. „Bei manchen ist es nach der Rückkehr wieder aufgegangen, sogar beim Kreuzband“, so Valaitis. In der Tabelle spiegelte sich das wider: Über weite Strecken pendelte Grein um Rang 14, phasenweise reichte es hinauf bis auf Platz 12, ehe der Schlussabschnitt wieder dämpfte. Wichtig ist dem Trainer, die Probleme nicht zu dramatisieren, sondern klar zu benennen. „Wir wollten etwas umsetzen, aber die Umstände haben es nicht zugelassen. Das akzeptieren wir – und arbeiten weiter.“

Trotz Dämpfern: die Kabine hält zusammen

Auf die Stimmung im Team angesprochen, zeichnet Valaitis ein ehrliches, aber positives Bild. „Nach Niederlagen ist die Stimmung nicht gut, das ist normal. Aber wir sind wie eine Familie“, betont er. Was er damit meint, führt er aus: „Wir reden viel, helfen einander und schauen nach vorn. Dieser Verein ist stark, weil wir zusammenbleiben.“ Aus sportlicher Sicht sei das gerade jetzt entscheidend, weil das Hinfallen leichter ist als das Aufstehen. „Wir bleiben positiv“, sagt Valaitis, ohne die sportlichen Hausaufgaben zu kaschieren. Denn für die neue Saison ist die Marschroute klar: „Unser Ziel ist klar: in der Gebietsliga bleiben.“ Der Weg dorthin soll über einfache, saubere Arbeit gehen – Training, klare Abläufe, Vertrauen. „Wir hatten harte Wochen. Jetzt geht es darum, wieder Stabilität zu holen und uns Schritt für Schritt zu belohnen.“

Kader, Co-Trainer und die Aufgaben bis zum Start

Personell setzt Grein auf Kontinuität – und vorsichtige Verstärkung. „Siebzig, achtzig Prozent der Mannschaft bleiben“, sagt Valaitis. Gleichzeitig soll punktuell nachgebessert werden: „Wir arbeiten daran, ein paar Spieler dazuzuholen. Fix ist noch nichts, aber wir sind dran.“ Die Baustelle Verletzungen bleibt im Blick. „Es gibt leider einige Verletzte. Bei manchen müssen wir sehen, wie es weitergeht“, erklärt der Trainer. Ein Signal für frische Impulse: „Es gibt einen neuen Co-Trainer, sonst bleibt alles gleich.“ Für die Pause hat Valaitis einen einfachen Plan: regenerieren, neu aufbauen, dann intensiv arbeiten. „Wir bleiben zusammen, bleiben positiv und geben nach der Pause Gas“, sagt er.