In der II. Liga Süd hat sich ASV Gemeinde Tobaj am Freitagabend dem SV Redlove Kukmirn mit 1:2 geschlagen geben müssen. Für Kukmirn-Trainer Mario Bauer war es eine enge Partie auf Augenhöhe, die aus seiner Sicht vor allem an der Führung kurz vor der Pause kippte. Dass es am Ende trotzdem noch eng wurde, passte ins Bild eines intensiven Duells.

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Von Beginn an war es genau die Partie, die Mario Bauer erwartet hatte. Der Trainer von SV Redlove Kukmirn sprach von einem „sehr intensiven“ und „sehr zweikampfbetonten“ Spiel, in dem sich beide Mannschaften lange auf Augenhöhe bewegten. Kukmirn wusste laut Bauer, was auf das Team zukommen würde, weil ASV Gemeinde Tobaj nach dem Auftaktsieg mit viel Selbstvertrauen in diese zweite Runde gegangen war. Umso wichtiger war aus seiner Sicht die Szene kurz vor der Pause. In der 43. Minute brachte Mihael Rebernik die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor hob Bauer besonders hervor. „Das war eine wirklich schöne Aktion“, sagte er und schilderte einen Angriff, der vom eigenen Tormann weg über fast das ganze Feld lief, ehe Rebernik den Ball aus rund 20 Metern hoch ins Tor setzte. Für Bauer war das in so einem engen Spiel ein ganz wesentlicher Punkt, denn: „Entscheidend ist in solchen Spielen natürlich immer, dass man in Führung geht.“
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiter eng. Bauer formulierte es klar: „Die Führung war mitentscheidend, dass das Spiel in unsere Richtung gegangen ist.“ Kukmirn nutzte diese Phase und legte in der 83. Minute durch Abel Krznar das 2:0 nach. Ganz durch war die Sache damit aber nicht. In der Nachspielzeit verkürzte Julian Jautz-Lackner noch auf 1:2, und Bauer machte kein Geheimnis daraus, dass seine Mannschaft danach noch einmal zittern musste. „Wir hätten in dieser Phase vielleicht auch auf 3:0 stellen können“, sagte er, „am Ende müssen wir froh sein, dass wir keinen Konter mehr bekommen haben.“ Dass der Auswärtssieg hielt, lag laut Bauer auch an einer starken Rettungstat des eigenen Tormanns in einer Eins-zu-eins-Situation ganz am Schluss.
Bei aller Bedeutung der einzelnen Szenen rückte Bauer nach dem Schlusspfiff aber vor allem den Auftritt seiner Mannschaft in den Mittelpunkt. „Der wichtigste Moment für uns war, dass wir wirklich als Mannschaft geschlossen aufgetreten sind“, sagte der Trainer von SV Redlove Kukmirn und verteilte ausdrücklich ein Pauschallob an sein Team. Gerade gegen den Ball habe seine Mannschaft sehr gut gearbeitet und den Sieg auch unbedingt gewollt. Gleichzeitig klang bei ihm aber keine Euphorie durch. Bauer sah zwar „das eine oder andere Mal“ spielerisch gute Akzente, sagte aber auch offen, dass „noch viel Arbeit vor uns liegt“. Genau deshalb dürfte dieser Auswärtssieg für SV Redlove Kukmirn doppelt wertvoll sein. In einem Spiel, das laut Bauer über weite Strecken auf Augenhöhe verlief, nahm seine Mannschaft nicht nur drei Punkte mit, sondern auch die Bestätigung, dass sie enge Partien bestehen kann. Nach zwei Runden hält SV Redlove Kukmirn damit bei vier Punkten.