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SV Rasenschach Tainach, Obmann Dieter Luschin: „Wir wollen verletzungsfrei durchkommen“

SV Rasenschach Tainach

In der 2. Klasse D kämpft Dieter Luschin mit seinem Verein, dem SV Rasenschach Tainach, nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte um Stabilität und Punkte. Nach Niederlagen gegen den Eberndorfer AC, den FC Frantschach, St. Margarethen und den SV Reichenfels, aber einem wichtigen Auswärtssieg in Maria Rain, liegt der Klub derzeit auf Rang elf der Tabelle. Im Gespräch blickt Luschin auf die vergangenen Wochen, personelle Veränderungen und den Versuch, mit frischem Schwung die Trendwende einzuleiten. Im Fokus stehen neue Verantwortliche an der Seitenlinie, ein kleiner Umbruch im Kader und die Hoffnung auf eine verletzungsfreie Phase.

Eine Reihe Bälle entlang der Seitenlinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Doppeltes Trainerteam soll frischen Wind bringen

Eine der entscheidenden Neuerungen beim SV Rasenschach Tainach ist die Einführung einer Doppelspitze im Trainerteam. Künftig sollen zwei Trainer gemeinsam die sportliche Verantwortung tragen. „Wir haben jetzt einen neuen Trainer engagiert und da hoffen wir, dass das Verbesserungen bringen wird“, sagt der Obmann. Der Schritt sei bewusst gewählt worden, um die Trainingsarbeit breiter aufzustellen. Auch in der Mannschaft sei die Umstellung gut angekommen: „Die Spieler haben das sehr positiv angenommen.“ Noch steht der Verein in der unteren Tabellenhälfte, doch die Verantwortlichen sind überzeugt, dass sich die Änderungen bald in Ergebnissen widerspiegeln werden.

Bewegung im Kader: Abgänge, Rückkehrer und Neuzugänge

Personell hat sich in den vergangenen Wochen einiges getan. Ein Spieler wechselte zum ASK Klagenfurt. Gleichzeitig konnte Dieter Luschin mehrere neue Kräfte präsentieren. „Ein junger Spieler vom VST Völkermarkt ist sehr engagiert“, erklärt Luschin. Zudem stößt ein Rückkehrer mit Tainacher Wurzeln zum Team, weitere Verstärkungen kommen aus dem regionalen Umfeld. „Ich glaube, dass sie sportlich und menschlich gut in unsere Mannschaft passen werden“, zeigt sich Luschin überzeugt. Verletzungssorgen gibt es derzeit bei einem Spieler, der nach einer Kreuzbandoperation länger pausieren muss. „Das wird länger dauern, er wurde in der vergangenen Woche operiert“, berichtet der Obmann, hofft aber auf eine vollständige Genesung im Laufe der nächsten Monate.

Blick auf die Konkurrenz und die Ziele für den Saisonendspurt

Im Gespräch hebt Luschin auch Gegner hervor, die ihn in der bisherigen Saison besonders beeindruckt haben. „Bei Diex würde ich sagen, die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille zum Sieg – also nicht aufgeben.“ Auch der aktuelle Tabellenführer ASK Klagenfurt wird von ihm ausdrücklich gelobt: „Der ASK ist einfach der Tabellenführer und sehr stark einzuschätzen.“ Die bisherigen Partien haben gezeigt, dass Tainach in puncto Stabilität und Effizienz noch zulegen muss. Aktuell steht das Team bei neun Punkten – punktgleich mit St. Stefan. Trotz des schwierigen Auftakts bleibt Luschin optimistisch: „Ich hoffe, dass wir eine verletzungsfreie Saison fertig spielen können und noch ein paar Punkte machen können.“ Für den Saisonendspurt zählen beim SV Rasenschach Tainach vor allem Teamgeist und die schnelle Eingewöhnung der Neuzugänge. Das Ziel ist klar: sich Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller zu befreien und die Weichen für eine stabilere Zukunft zu stellen.