In der 2. Klasse D arbeitet Bernd Fellner mit dem FC Mondi Frantschach weiter an der Erfolgsgeschichte, die er in dieser Saison angestoßen hat. Nachdem die Mannschaft bei seiner Übernahme noch ohne Punkt am Tabellenende stand, liegt sie nun nach 14 Runden mit zwölf Punkten auf dem neunten Platz. Fellner zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung und betont das starke Miteinander im Team. In den letzten Wochen feierte Frantschach wichtige Siege, darunter Erfolge gegen den SV Rasenschach Tainach, den Annabichler SV 1b und Gurnitz 1b – auch wenn man gegen den SC Diex und den SV Viktring Niederlagen hinnehmen musste. Insgesamt hat sich die Mannschaft stabilisiert und blickt optimistisch auf die zweite Saisonhälfte.

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Fellner erinnert sich an die Ausgangslage, als er das Team übernommen hat: „Als ich übernommen habe, waren wir Letzter mit null Punkten; jetzt sind wir Neunter mit zwölf Punkten.“ Diese Steigerung innerhalb weniger Monate ist beachtlich – sie basiert auf konsequenter Arbeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Laut dem Trainer haben die letzten sieben bis acht Spiele „super funktioniert“, was sich auch in den Resultaten widerspiegelt.
Nach der Niederlage gegen den SC Diex am 5. Oktober folgten zwei wichtige Siege gegen den SV Rasenschach Tainach und den Annabichler SV 1b. Auch gegen den stärker eingeschätzten SV Viktring musste man eine weitere Niederlage akzeptieren, ehe das Team im letzten Spiel des Jahres mit einem Auswärtserfolg bei Gurnitz 1b ein positives Schlusszeichen setzte.
Im Winter gab es moderate Veränderungen im Kader. Fellner bestätigte einen defensiven Neuzugang sowie einen Abgang in Richtung Rohrbach. Verletzungssorgen blieben jedoch nicht aus: Derzeit fehlen zwei Spieler, einer mit einer Bänderverletzung am Sprunggelenk, der andere mit noch unklarer Knieblessur. „Da wissen wir noch nicht genau, was er hat“, sagt Fellner, hofft aber auf baldige Genesung.
Trotz dieser Personalprobleme trainiert die Mannschaft hochmotiviert weiter – bereits seit fünf Wochen, weil „die Spieler selbst so früh trainieren wollten“. Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen für den Teamgeist und die positive Entwicklung.
Auch auf die Gegner richtet Fellner den Blick realistisch: Besonders der Tabellenführer ASK Klagenfurt hat Eindruck hinterlassen. „Die haben lauter routinierte Spieler – von der Bundesliga bis zur Regionalliga. Es ist eine ältere Mannschaft, aber irrsinnig stark“, erklärt der Coach. Diese Qualität hebt er respektvoll hervor, ohne das eigene Team kleiner zu machen.
Für Frantschach steht nun im Vordergrund, verletzungsfrei zu bleiben und weiter geschlossen zu arbeiten. Fellner bringt es zum Abschluss auf den Punkt: „Wichtig ist nur, dass jetzt die Spieler gesund bleiben und weiter an einem Strang ziehen.“ Mit dieser Einstellung und dem klaren Zusammenhalt bleibt der FC Mondi Frantschach ein spannender Faktor im Tabellenmittelfeld der 2. Klasse D – mit Potenzial für weitere positive Überraschungen.