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„Wir setzen weiter auf Einheimische“ – Panzl blickt mit Matrei nach vorn

Sportunion Matrei

In der Kärntner Liga hat die Sportunion Matrei in Osttirol eine Saison mit Höhen und Dellen hinter sich: starker Herbst, im Frühjahr bremsten Verletzungen. Am Ende stehen 38 Punkte und Rang 11. Trainer Harald Panzl zieht dennoch ein positives Fazit, weil die Chance für viele 1b-Spieler genutzt wurde. Zugleich bleibt der Kurs klar: einheimische Kicker, Ruhe am Transfermarkt und ein Umbau im Trainerteam – mit dem erklärten Anspruch, Osttirols Nummer eins zu bleiben.

Fußballspieler mit Ball in Bewegung

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Vom starken Herbst zum lehrreichen Frühling

Harald Panzl ordnet die Saison ohne Umschweife ein. „Wir haben unser Ziel, den Klassenerhalt, souverän erreicht“, sagt der Trainer und verweist auf zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. „Wir hatten einen starken Herbst. Im Frühjahr gab es Verletzungsprobleme, aber wir haben die Situation genutzt und vielen 1b-Jungs Minuten in der Kampfmannschaft gegeben.“ Ein Blick auf die Entwicklung unterstreicht das Bild: Matrei war phasenweise oben dabei, pendelte später und landete schließlich mit 38 Zählern im gesicherten Mittelfeld. Aus Panzls Sicht war das Frühjahr damit nicht nur ein Durchtauchen, sondern auch ein Lehrstück – mit echten Einsatzzeiten für den Nachwuchs statt bloßer Trainingsminuten.

Einheimische im Fokus – Stimmung und Kader

Im Hier und Jetzt dominiert die Vorfreude auf die Vorbereitung. „Die Stimmung ist ausgezeichnet. Wir sind schon auf die neue Saison fokussiert“, betont Panzl. Der Weg bleibt bewusst regional: „Wir setzen weiter auf einheimische Spieler und wollen die Nummer eins in Osttirol bleiben.“ Das passt zur jüngsten Entwicklung, denn die Talente haben ihre Chance angenommen. „Einige junge Spieler haben sich in den letzten Runden sehr gut entwickelt. Die wollen wir in der neuen Saison einbauen“, erklärt der Trainer. Hektik am Transfermarkt ist nicht geplant. „Aktuell gibt es einen fixen Abgang“, stellt Panzl klar. Es ist die Mischung aus Kontinuität, klarer Identität und wachsender Breite, auf die Matrei vertraut.

Neubesetzung im Trainerteam und Blick auf die Konkurrenz

Eine Veränderung betrifft das Betreuerteam: „Aus dem Trainerteam scheidet Christoph Bernsteiner aus, der zwei Jahre überragende Arbeit geleistet hat. Diese Position werden wir neu besetzen“, sagt Panzl und bedankt sich ausdrücklich für den Einsatz des scheidenden Coaches. Sportlich blickt er nüchtern auf die Liga-Kräfteverhältnisse zurück: „Die ersten Vier waren gut in Schuss, das hat man gesehen. Wirklich beeindruckt hat uns aber keine Mannschaft.“ Das Selbstvertrauen soll nun in die Vorbereitung getragen werden. Matrei will die gewonnene Kaderbreite nutzen, den Konkurrenzkampf anheizen und den eingeschlagenen Weg mit den eigenen Burschen konsequent weitergehen – mit dem klaren Ziel, auch kommende Saison stabil aufzutreten und in Osttirol den Ton anzugeben.