In der 1. Klasse Nordwest-Mitte trennten sich der SC Mautern und der SC Sitzenberg-Reidling in Runde 22 mit 2:2. Mautern legte durch Christopher Mair früh vor, die Gäste drehten die Partie aber noch vor der Pause. Nach dem Ausgleich in Minute 60 und einer roten Karte gegen Sitzenberg blieb es beim Remis. „Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen“, sagte Obmann-Stellvertreter Franz Klein und erklärte, warum das Ergebnis für ihn passt: „In Unterzahl mussten wir das Ergebnis halten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
Beide Teams fanden rasch ins Spiel, ohne dass sich anfangs jemand entscheidend absetzen konnte. Nach gut 15 Minuten setzte Sitzenberg das erste Ausrufezeichen: Haris Garagic traf zum 0:1. Mautern konnte in Minute 21 zum 1:1 ausgleichen. In der 44. Minute legte Adam Beno zum 1:2 nach. „Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen“, betonte Franz Klein. Mit der 1:2-Führung der Gäste ging es in die Kabinen.
Nach dem Wechsel blieb es offen, doch Mautern erwischte den besseren Moment: Wieder war Christopher Mair zur Stelle und stellte in der 60. Minute auf 2:2. Für Klein passte das insgesamt zum Bild des Abends: „Es war allgemein ausgeglichen.“ Gleichzeitig nahm der Funktionär sein Team in Schutz und sprach Klartext zum Frühjahr: „Wir sind heuer in das Frühjahr nicht so gut gestartet, aber es war allgemein eine Leistungssteigerung erkennbar.“ Den Grund dafür verortet er im dünnen Kader: „Wir haben einige Verletzte, die wir nicht wirklich adäquat ersetzen können.“ Anerkennung gab es auch für den Gegner: „Der Gegner war gut. Die haben eine sehr gute junge Mannschaft.“
Die Partie kippte rund um die 70. Minute: In der 69. sah Adam Nedorost bei den Gästen Rot. Klein nannte das den Knackpunkt: „Die entscheidende Szene war die rote Karte von unserem Libero. Dann war’s eher Verteidigen und Halten als Angriffsspiel für uns.“ Ganz ohne Zündstoff ging es dennoch nicht ins Ziel: „Es wäre noch ein Elfmeter-Alarm gewesen, aber der Schiedsrichter hat das nicht geahndet“, so Klein, der dennoch fair blieb: „Der Schiedsrichter hat niemand benachteiligt. Er war nicht gerade in Bestform, aber grundsätzlich war es gerecht.“ In der Tabelle stehen 38 Punkte für Mautern und 33 für Sitzenberg-Reidling – ein Remis, das beiden den Kurs hält. Für die Gäste gilt nun: den sichtbaren Aufwärtstrend bestätigen und, wenn Verletzte zurückkehren, die nächste Chance auf drei Punkte anvisieren.