In der 1. Klasse Nordwest feierte die SG Obritz / Hadres-M. gegen den ATSV Hollabrunn einen 1:0-Heimsieg. Nach torloser erster Hälfte entschied Lukas Höllmüller in Minute 64 die Partie. Obmann Christoph Jordan sprach von einem Pflichtsieg und sah den Moment des ersten Treffers als Wendepunkt. Trotz der Erleichterung blieb sein Fazit nüchtern: Chancenverwertung ausbaufähig, Schiedsrichter unauffällig. Ein zäher Abend mit wichtigem Ende – drei Punkte, die im Tabellenkeller Gewicht haben.

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Die SG Obritz / Hadres-M. brauchte Geduld. Bis zur Pause stand ein 0:0, viel Arbeit, wenig Zählbares – passend zur Einschätzung von Christoph Jordan, der das Spiel als „schwierig“ einordnete. Nach dem Seitenwechsel kam dann der eine Moment, auf den die Gastgeber gewartet hatten. „Mit dem ersten Tor ist es in unsere Richtung gekippt“, sagte Jordan. In Minute 64 traf Lukas Höllmüller zum 1:0 – das goldene Tor des Abends. Danach brachte Obritz / Hadres-M. den knappen Vorsprung seriös über die Zeit. Auch rund um den Unparteiischen blieb es ruhig. „Der Schiedsrichter war okay, unauffällig“, so Jordan, der damit den Rahmen für ein enges, aber faires Match setzte, in dem am Ende Effizienz über Spektakel stand.
Inhaltlich blieb der Obmann klar: „Drei Punkte waren Pflicht.“ Der Druck war spürbar, denn im Tabellenkeller zählt jeder Erfolg doppelt. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft im richtigen Moment zuschlug. „Schlussendlich war der Torschütze Lukas Höllmüller ausschlaggebend“, sagte Jordan – eine Würdigung, die dem Mann des Abends gebührt. Vom Gegner hatte er genau das erwartet, was kam: „Hollabrunn hat uns nicht überrascht.“ Das passte zum Bild eines Spiels, in dem es weniger um Überraschungen als um Konsequenz ging. Und die zeigte Obritz / Hadres-M. genau dann, als sich die Chance bot: ein Treffer, der in einem engen Duell den Unterschied machte.
So wichtig der Sieg war, die Messlatte für die nächsten Wochen legt Jordan bewusst höher. „Wir müssen die Chancen besser verwerten“, lautete sein nüchternes Resümee. Das 1:0 war verdient, aber knapp – genau dieser Mix lässt Raum für Arbeit auf dem Trainingsplatz. Der Dreier tut der SG gut, denn die Ausgangslage im Tabellenkeller bleibt angespannt: Obritz / Hadres-M. hält bei 18 Punkten auf Rang 14, Hollabrunn ist mit 3 Zählern Schlusslicht. Für die Gastgeber bedeutet das: Auf dem Erfolg aufbauen, im letzten Drittel klarer werden und die engen Spiele früher entscheiden. Der ruhige, konzentrierte Auftritt gegen Hollabrunn war ein Schritt.