Spielberichte

Gerhard Sturm (Co-Trainer SV Leobendorf II): 'Wir waren dominant und geduldig'

SV Leobendorf II
USV Nappersdorf

In der 25. Runde der 1. Klasse Nordwest setzte sich SV Leobendorf II daheim mit 4:1 gegen USV Nappersdorf durch. Die Gastgeber hatten von Beginn an mehr vom Spiel, führten durch Stefan Hold, kassierten noch vor der Pause durch Harun Cetin das 1:1 und zogen nach dem Seitenwechsel mit Treffern von Luca Marschler, Deniz Karadas und Lorenz Hafner davon. Co-Trainer Gerhard Sturm sprach von einem „verdienten Sieg“ und hob die Ruhe seiner Elf hervor: „Wir waren von Anfang an dominant und sind geduldig geblieben.“ Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie klar auf Leobendorfer Seite.

Nahaufnahme auf die beine zweier Spieler

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Frühe Führung, kurzer Dämpfer – und nach der Pause der klare Weg

Leobendorf II kam gut rein, blieb geduldig am Ball und wartete auf den Moment. Der kam in Minute 21, als Stefan Hold zum 1:0 traf. „Das Führungstor war der wichtigste Moment, es hat uns Auftrieb gegeben“, betonte Sturm. Nappersdorf antwortete allerdings: Nach einer Unachtsamkeit traf Harun Cetin in der 32. Minute zum 1:1. Zur Pause stand es leistungsgerecht 1:1. Nach dem Wechsel blieben die Hausherren ruhig. Leobendorf legte zu: Luca Marschler traf in der 58. Minute zum 2:1, Deniz Karadas erhöhte in Minute 70 auf 3:1. Den Schlusspunkt setzte Lorenz Hafner (76.).

„Matchplan durchgezogen“: Geduld statt Hektik, auch wenn das Tempo fehlte

Im Gespräch nach der Partie blieb Sturm bei seiner Kernbotschaft: „Wir sind ruhig geblieben, haben unseren Matchplan durchgezogen.“ Auch in der Phase nach dem Ausgleich habe seine Mannschaft nicht die Nerven verloren. „Vielleicht war es ein bisschen zu wenig Tempo, aber im Grunde genommen haben wir das Spiel dominiert“, erklärte der Co-Trainer. Wichtig sei gewesen, nicht in Hektik zu verfallen und weiter auf die eigenen Stärken zu vertrauen. „Wir haben uns lange nicht belohnt, aber wir sind geduldig geblieben“, sagte Sturm, der die Stabilität seiner Elf hervorhob. Das 2:1 durch Marschler beschrieb er als „schönen Abschluss, man hat gesehen, er wollte das Tor machen“. Beim 3:1 durch Karadas sprach er von einem Treffer, bei dem der Gäste-Tormann „vielleicht ein bisschen unglücklich ausgesehen hat“. Insgesamt blieb für ihn das Gefühl, „dass der Sieg nie ernsthaft in Zweifel stand“.

Gegner tief, lange Bälle – und ein sachlicher Blick auf die Partie

Zum Gegner fand Sturm klare, aber faire Worte. „Nappersdorf hat ein paar Ausfälle gehabt, ist sehr defensiv gestanden und hat von Anfang an wenig fürs Spiel machen wollen“, schilderte er. Die Gäste versuchten es über weite Bälle, um Leobendorf zu überraschen – „ist ihnen aber nicht gelungen“. Aus seiner Sicht zielte Nappersdorf auf einen Zähler ab, „das ist ihnen aufgrund unserer Qualität nicht gelungen“. Sturm blieb dabei sachlich. Auch die Torfolge ordnete er nüchtern ein: Führung durch Hold, der Ausgleich nach einer Unachtsamkeit, danach die Treffer von Marschler, Karadas und Hafner.

Ausblick: „In Unterstinkenbrunn wird es ein ganz anderes Spiel“

Bei aller Freude über das 4:1 richtete Sturm den Blick rasch nach vorne. „Wir bereiten uns jetzt auf Unterstinkenbrunn vor. Das wird, glaube ich, ein Spitzenspiel“, sagte der Co-Trainer. Inhaltlich erwartet er eine andere Aufgabe als gegen Nappersdorf: mehr Tempo, mehr Intensität, weniger Raum. „Wir müssen schauen, dass wir wieder mehr Tempo ins Spiel bringen, dann werden wir auch in Unterstinkenbrunn gut bestehen“, so Sturm. Seine Mannschaft habe gegen Nappersdorf gezeigt, dass sie ruhig bleiben und ein Spiel kontrollieren kann. 

1. Klasse Nordwest: Leobendorf II : Nappersdorf - 4:1 (1:1)

  • 76
    Lorenz Hafner 4:1
  • 70
    Deniz Karadas 3:1
  • 58
    Luca Marschler 2:1
  • 32
    Harun Cetin 1:1
  • 21
    Stefan Hold 1:0