Spielberichte

Später Balukh-Kopfball bringt Göllersdorf den 2:1-Heimsieg

SV Göllersdorf
SC Stronsdorf

In der 1. Klasse Nordwest feierte der SV Göllersdorf einen 2:1-Heimerfolg gegen den SC Stronsdorf. Ein Blitzstart durch Philipp Zieger nach wenigen Sekunden legte den Grundstein, doch nach dem Ausgleich blieb die Partie lange offen. Erst kurz vor Schluss köpfte Ihor Balukh die Entscheidung. Sektionsleiter Christoph Riederer hob den starken Lauf seiner Mannschaft, die Kaderbreite und die verbesserte Defensive hervor – und freute sich darüber, dass die Göllersdorfer mit Mut und Geduld auch in einer zähen zweiten Hälfte den Sieg einfuhren.

Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

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Blitzstart, offener Schlagabtausch und späte Erlösung

Der Start hätte für Göllersdorf kaum besser laufen können: Nach wenigen Sekunden stand es 1:0, Philipp Zieger traf zur frühen Führung. Vorausgegangen war, so schilderte es Christoph Riederer, ein feiner Steilpass von Nikolaus Schmidt, den Zieger eiskalt verwertete, indem er den Tormann überhob. „Durch den Blitzstart sind wir recht schnell auf die Siegesstraße gekommen“, sagte Riederer. Bis zur Pause blieb es beim 1:0. Nach dem Seitenwechsel übernahm Stronsdorf phasenweise das Kommando und kam in der 66. Minute durch Andreas Becker zum Ausgleich. „Das Spiel war lange Zeit nach dem Ausgleich offen“, ordnete Riederer ein. Göllersdorf tat sich nun schwerer als vor der Pause, blieb aber wach. Kurz vor Schluss fiel dann doch noch die Entscheidung: In der 83. Minute köpfte Ihor Balukh zum 2:1 ein. Riederer atmete auf: „Zweite Halbzeit haben wir nicht mehr so gut gespielt wie in der ersten, konnten aber glücklicherweise kurz vor Schluss das Spiel noch gewinnen.“

Formkurve und Kaderbreite als Trümpfe

In seiner Analyse verwies der Göllersdorfer Sektionsleiter auf den Rückenwind der letzten Wochen. „Wir haben in diesem Monat von vier Spielen drei gewonnen. Die Mannschaft hat sich in einen guten Rhythmus gespielt“, erklärte Riederer. Möglich machten das auch Umstellungen, die der breite Kader mitträgt: „Der Kader ist recht breit. Das hilft uns zum Saisonende, weil viele Spieler da sind, die nur darauf warten, ihre Leistung zeigen zu können.“ Defensiv sieht er das Team auf einem vernünftigen Weg, auch wenn noch Arbeit bleibt. „Grundsätzlich wollen wir weiterhin an unserer Defensive arbeiten. Das eine Gegentor kam durch einen Freistoß zustande. Somit sind wir da auf einem guten Weg, weil wir die Anzahl an Gegentoren weiter reduzieren möchten“, sagte er – zufrieden mit dem Trend, ohne in Selbstzufriedenheit zu verfallen.

Junge rücken nach – und ein kurzes Raunen auf der Tribüne

Auch der Gegner bekam ein Wort mit: Stronsdorf habe sich tapfer gewehrt, war aus Riederers Sicht aber nicht in Bestbesetzung. „Ich glaube, sie waren ein wenig ersatzgeschwächt durch das Fehlen von Spielmacher Urban Zsok. Das hat uns Göllersdorfern sicher in die Karten gespielt“, meinte er. Besonders wichtig war dem Sektionsleiter jedoch die Jugend. „Was uns wichtig ist: Wir konnten wieder junge Spieler integrieren. Ferdinand Weiß hat mit 16 Jahren sein Debüt in der Startelf gegeben, und Koran wurde rund eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. Das waren seine ersten Minuten als 15-Jähriger in der Kampfmannschaft“, betonte Riederer. Kurz für Aufregung sorgte ein Foul an Weiß. „Es gab einmal Aufregung nach einem Foul an unserem sechzehnjährigen Spieler Ferdinand Weiß. Der Schiedsrichter war gleich zur Stelle“, sagte er. Insgesamt blieb der Ton sachlich: „Grundsätzlich war’s vom Schiedsrichter her eine überschaubare, mittelmäßige Leistung. Im Großen und Ganzen war’s aber eine gute und faire Partie.“

1. Klasse Nordwest: Göllersdorf : Stronsdorf - 2:1 (1:0)

  • 83
    Ihor Balukh 2:1
  • 66
    Andreas Becker 1:1
  • 1
    Philipp Zieger 1:0