Spielberichte

„Alle brennen darauf“: Trainer Christian Banovits über die SVg Pitten und den Frühjahrsstart

SVg Pitten

In der 1. Klasse Süd blickt Christian Banovits, neuer Trainer der SVg Pitten, mit Zuversicht auf die bevorstehende Frühjahrsrunde. Nach einer bewegten Hinserie, in der sich das Team mit starken Offensivleistungen bis auf Platz drei in der Tabelle kämpfte, stehen Integration und Weiterentwicklung im Fokus. Der Blick auf die letzten Runden zeigt ein variables Bild: Nach einem klaren Sieg gegen den SC Pottenstein musste Pitten eine Niederlage bei Scheiblingkirchen II hinnehmen, ehe es mit einem knappen Sieg gegen den SV Bad Erlach und einem deutlichen Erfolg gegen Oberwaltersdorf wieder aufwärts ging. Zum Abschluss der Herbstserie stand eine knappe Niederlage gegen den SK Wiesmath zu Buche. Trotzdem rangiert der Klub mit 23 Punkten punktgleich mit dem Zweitplatzierten aus Wiesmath und hat den Kontakt zur Tabellenspitze gewahrt.

Mehrere Spieler bilden eine Mauer

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Neuer Trainer, klare Ziele

„Ich bin jetzt der neue Trainer, Christian Banovits. Ich habe meinen Vorgänger abgelöst“, erklärt Banovits nüchtern, aber entschlossen. Mit dieser personellen Änderung in der Winterpause setzt der Verein auf einen frischen Impuls. Für Banovits steht dabei nicht nur das Taktische im Vordergrund: „Grundsätzlich hat das Offensivspiel gut bis sehr gut funktioniert, und unser Entwicklungspotenzial liegt noch im Verteidigen mit der gesamten Mannschaft.“

Trotz dieser Selbstanalyse überwiegt die positive Grundstimmung im Umfeld. Die Mannschaft hat sich geschlossen präsentiert, was sich auch in der Tabellenentwicklung widerspiegelt: Von Rang sieben am 1. Spieltag verbesserte sich Pitten kontinuierlich und erreichte mehrfach Position zwei, ehe es mit Platz drei in die Pause ging.

Teamgeist und Anpassungsarbeit

Im Kader hat sich in der Winterpause einiges getan. „Wir haben drei Spieler abgegeben und fünf Spieler geholt, und jetzt gilt es, die neuen Spieler so schnell wie möglich zu integrieren“, berichtet Banovits. Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle in der Faschingszeit sieht der Trainer keine größeren Sorgen: „Alle sind auf dem Weg der Besserung, das passt.“

Er lobt den Zusammenhalt im Team: „Die ganze Mannschaft haut sich überall rein, alle bringen sich ein – damit bin ich zufrieden.“ Von den jüngsten Gegnern habe insbesondere Scheiblingkirchen II beeindruckt: „Die zweite Mannschaft von Scheiblingkirchen fällt fast jedes Jahr positiv auf – ihr Teamgeist und das Kollektiv sind ein Vorbild, dem man nacheifern kann.“

Zuversicht vor dem Frühjahrsauftakt

In seiner ersten Aufbauphase als Trainer richtet Banovits den Blick nach vorne: „Alle brennen darauf, dass wir so schnell wie möglich wieder auf die Wiese kommen.“ Für ihn steht eine stabile Balance zwischen Offensive und Defensive im Vordergrund, um das Potenzial in Punkte umzumünzen. Mit 23 Zählern aus 13 Partien und einem Angriff, der in den letzten fünf Spielen regelmäßig traf, zählt Pitten weiterhin zu den spielstärksten Teams der Liga.

Die Mannschaft hat sich eine gute Ausgangslage für den Aufstiegskampf erarbeitet. Unter dem neuen Coach will man diesen Schwung nutzen, um den Anschluss an die Spitze nicht nur zu halten, sondern vielleicht auch anzugreifen. Der Optimismus bei der SVg Pitten bleibt spürbar – und das Fundament dafür hat Banovits mit ruhiger Hand und klarer Linie gelegt.