In der 1. Klasse Süd feierte der SV Weikersdorf gegen den SC Berndorf einen 4:2-Heimsieg, der sich über 90 Minuten abzeichnete und erst in der Nachspielzeit endgültig besiegelt wurde. Nach frühem Rückstand antworteten die Weikersdorfer mit einem starken Kollektivauftritt, zwei Toren von Maximilian und Manfred Rottensteiner sowie einem späten Doppelpack von Christopher Hatzl. Sportchef Matthias Stögmüller sprach von „Dominanz von Beginn an“ und einem Plan, der mit frühem Pressing und konsequentem Umschalten aufging. Zur Pause stand es 1:1, am Ende jubelte die Heimelf verdient über drei wichtige Zähler.

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Weikersdorf startete aktiv, geriet aber nach einer Viertelstunde ins Hintertreffen: David Kysela traf in Minute 14 zum 0:1 für Berndorf. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. In der 23. Minute stellte Maximilian Rottensteiner auf 1:1, womit es auch in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker. Manfred Rottensteiner drehte die Partie in der 60. Minute auf 2:1, ehe Christopher Hatzl in Minute 76 auf 3:1 erhöhte. Berndorf meldete sich spät zurück: Florin Codrean verkürzte in der 90. Minute auf 3:2 und sorgte noch einmal für Spannung. Doch Weikersdorf behielt die Nerven und setzte in der Nachspielzeit den Deckel drauf: Hatzl traf in Minute 90+2 zum 4:2-Endstand.
Sportchef Matthias Stögmüller fasste den Auftritt klar zusammen: „Wir waren von Beginn an sehr dominant, haben unseren Plan durchgezogen und sind mit der Leistung sehr zufrieden. Der Sieg geht aus unserer Sicht völlig in Ordnung.“ Auf den Knackpunkt angesprochen, wollte er keinen einzelnen Moment herausheben: „Entscheidend war die entschlossene Mannschaftsleistung. Wir hatten in keiner Phase einen Durchhänger.“ Seine Erklärung für die Chancenflut war eindeutig: „Wir haben den Gegner früh unter Druck gesetzt, hohe Ballgewinne erzwungen und dann schnell umgeschaltet.“ Auch zu den Toren lieferte Stögmüller seine Sicht: „Der erste Treffer war ein Elfmeter, der zweite kam nach einer Standard per Kopf, die weiteren nach hohen Ballgewinnen und schnellem Spiel in die Tiefe.“ Gleichzeitig betonte er den Respekt vor dem Gegner: „Berndorf ist eine der spielstärkeren Mannschaften. Wir wollten ihnen im Zentrum keinen Platz lassen – das ist uns gelungen.“
Beim Blick auf die Schlüsselspieler blieb Stögmüller beim Wir-Gefühl: „Das Kollektiv war entscheidend.“ Er hob zwar unter anderem Michael Kneissl für die harte Arbeit im Mittelfeld hervor, legte den Fokus aber bewusst auf die geschlossene Leistung: „Wichtig war die Aggressivität in den Zweikämpfen und dass wir unsere Chancen genutzt haben.“ Ein Wort gab es auch für das Schiedsrichterteam: „Wenn der Schiedsrichter wenig auffällt, hat er eine gute Leistung. So war es.“ Zur Stimmung sagte er: „Wir sind seit vier, fünf Spielen ungeschlagen, haben einen super Mai gespielt und uns ein Stück weit von hinten abgesetzt. Zu Hause zu gewinnen macht doppelt Freude.“ In der Tabelle hält Weikersdorf nach 22 Runden bei 30 Punkten – wie auch Berndorf – und arbeitet laut Stögmüller mit „derselben Konsequenz“ an den letzten vier Aufgaben der Saison.