In der 1. Klasse Waldviertel feierte der SC Amaliendorf-Aalfang einen klaren 6:2-Heimsieg gegen den ESV Schwarzenau. Nach einem frühen 0:1-Rückstand antworteten die Hausherren rasch, stellten noch vor der Pause auf 3:1 und legten nach dem Seitenwechsel souverän nach. Daniel Meyer schnürte einen Dreierpack, Marek Sery traf doppelt, dazu netzte Robin Hrobar. Trainer Manuel Lamp lobte vor allem die Effizienz: Seine Elf habe die Chancen „sehr gut herausgespielt und genutzt“.

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Amaliendorf begann schwungvoll, ließ laut Coach Manuel Lamp aber zunächst die Kaltschnäuzigkeit vermissen. „Wir hatten am Anfang gute Chancen, aber wir machen das Tor nicht“, hielt der Trainer fest. Das bestrafte Schwarzenau in Minute 17, als Ondrej Brusch zum 0:1 traf. Der Tabellenführer zeigte jedoch sofort die richtige Reaktion: In der 27. Minute glich Marek Sery zum 1:1 aus – genau dieser Moment war für Lamp der Knackpunkt. „Nach dem 0:1 haben wir sofort geantwortet, danach hatten wir das Spiel im Griff.“ Die Gastgeber blieben am Drücker, drehten die Partie noch vor der Pause durch den abgebrühten Abschluss von Robin Hrobar zum 2:1 (34.) und das zweite Tor von Sery zum 3:1 (39.). Mit diesem Polster ging es in die Kabinen, und die Körpersprache der Hausherren passte: aktiv, zielstrebig, entschlossen.
Aus der Halbzeit kam Amaliendorf mit Zug und klarem Plan. Fünf Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Daniel Meyer auf 4:1 (50.) und baute die Führung der Heimelf weiter aus. Schwarzenau gab sich aber nicht auf und kam durch Georg Nigischer zum 4:2 (62.). Die Antwort der Lamp-Elf folgte prompt: Nur zwei Minuten später stellte Meyer mit seinem zweiten Treffer auf 5:2 (64.), ehe er in Minute 69 den Dreierpack perfekt machte und den 6:2-Endstand fixierte. „Wir haben die Chancen sehr schön herausgespielt und dann auch genutzt“, erklärte Lamp zufrieden. Genau diese Konsequenz vor dem Tor machte in einer Partie mit offenem Beginn am Ende den großen Unterschied – Amaliendorf nutzte die Möglichkeiten eiskalt und ließ hinten danach kaum mehr etwas zu.
In seiner Analyse blieb Manuel Lamp geerdet und präzise. „Sie haben es uns am Anfang schwer gemacht“, sagte der Coach über den Gegner, der die ersten Minuten enger gestaltete und das 0:1 erzielte. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft nicht nervös wurde: „Wir haben einfach weitergespielt, wir haben nicht aufgehört.“ Das schnelle 1:1 gab Sicherheit, die Folge war ein kontrollierter Auftritt bis zur Pause und ein reifer zweiter Durchgang mit starker Chancenauswertung. Diskussionen um den Unparteiischen gab es keine; Lamp winkte ab: „Da gab’s nichts.“
Mit dem deutlichen Sieg und dem Dreierpack von Daniel Meyer untermauert Amaliendorf seine Rolle an der Spitze der Liga. Für die kommenden Runden gilt der simple Plan: fokussiert bleiben, die Effizienz beibehalten und die Tabellenführung selbstbewusst verteidigen – ohne große Worte, aber mit der klaren Haltung aus diesem 6:2.