Spielberichte

Willen und Klasse: Alpenvorland feiert 4:1 – Stefancin und Slabjar treffen doppelt

USG Alpenvorland
ATSV Schönfeld/T.

In der 1. Klasse West-Mitte setzte sich die USG Alpenvorland im Kellerduell gegen ATSV Schönfeld/T. mit 4:1 durch. Nach nervösem Beginn kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel, führten zur Pause 2:1 und legten nach dem Seitenwechsel entschlossen nach. Co-Trainer Helmut Aigner sprach von Willen und individueller Klasse – beides trug den verdienten Heimsieg und wichtige Punkte im Abstiegskampf. Am Ende entschieden zwei Doppelpacks die Partie klar für Alpenvorland.

Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

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Führung, Ausgleich – und die wichtige Antwort vor der Pause

Die Begegnung begann aus Sicht beider Teams etwas fahrig. „Es war ein nervöser Beginn für beide Seiten“, erklärte Helmut Aigner. Mit zunehmender Spieldauer kippte die Partie in Richtung Alpenvorland – und das schlug sich bald auch im Ergebnis nieder: Jakub Stefancin traf in Minute 30 zum 1:0. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, Gazmend Thaqi glich in der 35. Minute zum 1:1 aus. „Wir haben postwendend den Ausgleich bekommen, aber uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, so Aigner. Kurz vor dem Pausenpfiff setzten die Hausherren ein wichtiges Zeichen: Wieder war Stefancin zur Stelle und stellte in Minute 44 auf 2:1. „Gott sei Dank haben wir vor der Halbzeit noch das 2:1 gemacht“, atmete Aigner durch. Zur Pause war Alpenvorland damit wieder auf Kurs.

Mehr Druck nach der Pause – Slabjar macht den Deckel drauf

Aus der Kabine kam Alpenvorland zielstrebig. „In der zweiten Halbzeit haben wir gleich den Druck erhöht“, sagte Aigner – ohne Hektik, aber mit klarer Kante. Die Entscheidung reifte, ehe Martin Slabjar in der Schlussphase doppelt zuschlug: In der 77. Minute stellte er auf 3:1, in der 87. Minute legte er das 4:1 nach und machte alles klar. Für Aigner war der Schlüssel eindeutig: „Der entscheidende Moment war unsere absolute Willensstärke. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen.“ Dazu kam aus seiner Sicht ein Leistungsvorteil: „Am Ende hat sich die individuelle Klasse der Spieler durchgesetzt.“ Wie die Treffer fielen, fasste er ebenfalls zusammen: „Die ersten zwei Tore kamen über rechts, die letzten zwei über links auf Martin Slabjar – sauber herausgespielt.“

Gegner, Schiedsrichter und ein Dank ans Publikum

Auch dem Gegner zollte der Co-Trainer Respekt. „Schönfeld hat uns immer wieder mit zwei sehr routinierten Spielern vorne vor Probleme gestellt, aber auch Räume gelassen“, meinte Aigner. Trotzdem behielten die Hausherren die Kontrolle und zogen ihr Spiel durch. „Das Gefüge hat gepasst, jeder hat für jeden gearbeitet.“ Verbesserungspotenzial sieht er dennoch: „Wir brauchen mehr Passgenauigkeit, mehr Passstärke und mehr Ruhe am Ball.“ Positiv fiel zudem die Leitung des Unparteiischen aus: „Es war eine sehr faire Partie, der Schiedsrichter hatte alles gut im Griff.“ Zum Schluss richtete Aigner noch Worte an die eigenen Anhänger: „Die Stimmung war sehr gut. Danke an unsere Fans, die uns die Treue halten und mobilisieren.“ Mit dem 4:1 verschafft sich Alpenvorland im Abstiegskampf Luft; in der Tabelle liegt das Team auf Rang 11, Schönfeld auf Rang 14. Der Plan für die nächsten Runden ist klar: mit derselben Entschlossenheit weiter punkten.

1. Klasse West-Mitte: USG Alpenvorland : Schönfeld/T. - 4:1 (2:1)

  • 87
    Martin Slabjar 4:1
  • 77
    Martin Slabjar 3:1
  • 44
    Jakub Stefancin 2:1
  • 35
    Gazmend Thaqi 1:1
  • 30
    Jakub Stefancin 1:0