Spielberichte

"Mit 2:0 musst du zumachen" – Zefi ärgert sich nach Aschbachs 3:3 über nur 45 gute Minuten

SU Aschbach
ASK Kematen

In der 1. Klasse West trennten sich SU Weise Raika Aschbach und ASK Metran Kematen 3:3. Aschbach führte früh durch Mark Mayr und Florin Anitoiu 2:0, nach der Pause drehte Kematen mit Treffern von Martin Janecka und Doppelpacker Lukas Fehringer die Partie, ehe Roland Caprnka spät ausglich. Trainer Frane Zefi haderte danach offen: Seine Elf habe nur eine Halbzeit überzeugt und beim 2:0 die Vorentscheidung verpasst – die fehlende Konstanz über 90 Minuten kostete den möglichen Heimsieg.

Schiedsrichter blickt auf die Uhr

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Rasanter Start, wilder Umschwung – Caprnka rettet den Punkt

Die Partie begann aus Aschbacher Sicht wie gemalt: Bereits in Minute zwei schob Mark Mayr zum 1:0 ein, nur drei Minuten später erhöhte Florin Anitoiu auf 2:0. Die Hausherren hatten in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel und nahmen den beruhigenden Vorsprung mit in die Kabine. „Die erste Halbzeit war sehr gut“, sagte Frane Zefi.

Nach der Pause änderte sich das Bild: Martin Janecka brachte Kematen in der 61. Minute heran, Lukas Fehringer glich in der 74. aus und drehte die Partie in der 83. sogar auf 2:3. Aschbach schüttelte sich, blieb dran – und wurde in der Schlussphase belohnt: Roland Caprnka traf in Minute 88 zum 3:3-Endstand. „Zum Schluss haben wir egalisiert. Unterm Strich, wenn man beide Halbzeiten anschaut, geht das Remis in Ordnung“, ordnete Zefi ein.

„Uns hat die Konstanz gefehlt“ – Zefis Analyse zwischen Ärger und Akzeptanz

Im Rückblick blieb der Aschbach-Coach bei einer klaren Hauptursache: „Uns hat die Konstanz über 90 Minuten gefehlt. Wir haben nur 45 Minuten gut gespielt – das ist zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen.“ Vor der Pause sah er sein Team näher am Sieg: „Wir hatten sehr viele Chancen und haben sie nicht richtig genutzt.“ Die verpasste Vorentscheidung wurmt ihn besonders: „Mit 2:0 musst du die Sache zumachen. Wenn du das nicht tust, kommt es im Fußball oft, wie es kommen muss.“ Gleichzeitig zeigte sich Zefi fair gegenüber dem Gegner: „In der ersten Halbzeit war Kematen aus meiner Sicht nicht vorhanden, in der zweiten war der Gegner klar besser. Wir hätten am Ende sogar verlieren können.“ Nach dem späten Ausgleich hielt er fest: „Mit dem Punkt können beide leben.“

Stimmung top, Schiri-Sicht des Trainers – und der Blick auf die Sommerpause

Neben dem Sportlichen sprach Zefi auch über Randthemen – stets als persönliche Einschätzung. „Die Stimmung war top, viele Zuschauer, vor und nach dem Spiel gute Stimmung – ein gutes Derby.“ Zur Linie auf dem Platz meinte er: „Ich glaube, Kematen hat sehr hart gespielt. Aus meiner Sicht hätte es sehr viele Gelbe, vielleicht sogar Gelb-Rot geben können. Das fand ich nicht okay, sonst war die Schiedsrichterleistung in Ordnung.“ Auch eine knappe Abseitsfrage blieb für ihn hängen: „Wahrscheinlich war das zweite oder dritte Tor Abseits – ohne Linienrichter ist das in unserer Klasse schwierig.“ Den Blick richtete er sofort nach vorne: „Wir gehen jetzt drei, vier Wochen in die Pause und starten dann wieder. Im Frühjahr haben wir starke Leistungen gebracht – Hut ab vor der Mannschaft. Heute war die zweite Halbzeit nicht gut, aber damit können wir leben.“

1. Klasse West: Aschbach : Kematen - 3:3 (2:0)

  • 88
    Roland Caprnka 3:3
  • 83
    Lukas Fehringer 2:3
  • 74
    Lukas Fehringer 2:2
  • 61
    Martin Janecka 2:1
  • 5
    Florin Anitoiu 2:0
  • 2
    Mark Mayr 1:0