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„Wir haben uns im Frühjahr konsolidiert“ – Zimmerl setzt bei Emmersdorf auf das Kollektiv

SCU Emmersdorf

In der 2. Klasse Mostviertel hat der SCU Emmersdorf eine bewegte Saison hinter sich, steht aktuell auf Rang 11 und blickt mit ruhigerem Puls in den Sommer. Trainer Roland Zimmerl ordnet nüchtern ein und setzt den Ton für die kommenden Wochen: „Wir haben uns im Frühjahr endlich ein bisschen konsolidiert und ein Kollektiv auf den Platz gebracht.“ Personell herrscht Ruhe, Verletzungssorgen gibt es keine – und mit Youngster Jonas Krebs hat sich ein 17-Jähriger nachhaltig in die Kampfmannschaft gespielt.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash

Frühjahr brachte Ruhe – „ein Kollektiv auf den Platz gebracht“

Der Blick zurück fällt bei Roland Zimmerl klar aus. „Im Frühjahr konnten wir uns endlich ein bisschen konsolidieren und ein Kollektiv auf den Platz bringen“, sagt der Emmersdorf-Coach. Nach Wochen mit vielen kleinen Baustellen habe sich die Mannschaft spürbar sortiert und in ihren Abläufen gefestigt. Die Tabelle spiegelt das wider: Emmersdorf bewegt sich im unteren Mittelfeld, zuletzt wieder auf Rang 11. Der Trainer spricht nicht von großen Sprüngen, sondern von verlässlicher Arbeit. Dieses „Kollektiv“ ist für ihn der zentrale Punkt: gemeinsam verteidigen, gemeinsam anlaufen, einfache Wege finden – und das über mehrere Spiele halten.

Kader und Umfeld: Keine Hektik, keine Wehwehchen, Vorstand neu aufgestellt

Auch abseits des Rasens ist es ruhig geblieben. „Es gibt noch nichts, was bekannt zu geben ist“, sagt Zimmerl zu möglichen Transfers. Wichtiger noch: „Keine verletzten oder angeschlagenen Spieler.“ Das erleichtert die Planung, weil er die Trainingswochen ohne größere Ausfälle durchziehen kann. Im Betreuerteam änderte sich laut dem Coach nichts, im Klub selbst wurde im Winter nachjustiert: „Im Vorstand gab es Veränderungen im Winter. Im Trainerteam hat sich nichts verändert.“ Insgesamt beschreibt er die Stimmung im Verein knapp, aber deutlich: „Sehr positiv.“ Diese Mischung aus Kontinuität und vorsichtiger Erneuerung soll den Boden für den Sommer bereiten.

Junger Motor: Jonas Krebs nutzt seine Chance

Neben der Balance im Team ragt eine Personalie heraus. „Ein Siebzehnjähriger hat sich in die Kampfmannschaft reingespielt“, betont Zimmerl – und nennt dann den Namen, der in Emmersdorf zuletzt häufiger fiel: „Der Spieler heißt Jonas Krebs, ist in der Kampfmannschaft sehr gut aufgenommen worden und zahlt das mit tollen Leistungen zurück.“ Mehr braucht es manchmal gar nicht, um Dynamik zu erzeugen: Ein Eigengewächs, das sich festbeißt, sorgt intern für Zug und extern für frische Geschichten. Dass Zimmerl grundsätzlich auf das Kollektiv pocht, schließt solche Lichtblicke nicht aus – im Gegenteil, sie nähren den Konkurrenzkampf in einem gesunden Rahmen.

Fokus Offensive und klare Hausaufgaben – Ausblick auf die Vorbereitung

Sportlich richtet der Trainer den Scheinwerfer auf die vordere Reihe. Auf die Frage nach Ansatzpunkten sagt er knapp: „Im Offensivspiel.“ Details will er bewusst nicht ausbreiten: „Nein, möchte ich nicht.“ Die Richtung ist trotzdem klar: Emmersdorf will im letzten Drittel zulegen, Abläufe schärfen und aus dem stabileren Fundament mehr Chancen ziehen. Der Respekt vor starken Gegnern ist da, doch im eigenen Haus soll nun der nächste Schritt folgen. Zimmerl formuliert das Sommerziel unmissverständlich: „Mir ist wichtig, dass wir verletzungsfrei durch die Vorbereitung kommen und eine gute Mannschaft formen können.“