Spielberichte

2:1 nach vergebenen Chancen: Admira Wr. Neustadt bringt den Sieg gegen Ebreichsdorf II knapp ins Ziel

Admira Wr. N.
Ebreichsdorf II

In der 2. Klasse Steinfeld feierte der SV Admira Wr. Neustadt einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg gegen den ASK Ebreichsdorf II. Nach einer starken ersten Hälfte und Treffern von Thomas Langer und Marko Kolundzija lag die Admira 2:0 voran, ehe die Gäste spät verkürzten. Trainer Petar Rankic sprach von viel Spielfreude, vielen vergebenen Möglichkeiten und einem nervösen Moment vor dem 1:0 – und davon, dass am Ende auch das Quäntchen Glück half.

Zwei Spieler in weißen und roten Dressen im Zweikampf um den Ball

Foto von Emma Benedict auf Unsplash

Admira bestimmt das Spiel, Ebreichsdorf II meldet sich spät

Die Admira erwischte den besseren Start und legte, wie Coach Petar Rankic es beschreibt, mit viel Energie los. „Wir sind sehr gut und sehr motiviert ins Spiel gekommen. Wir wollten unbedingt die drei Punkte“, sagte der Trainer. Die Hausherren erspielten sich früh mehrere gute Möglichkeiten, ließen aber zunächst einiges liegen. „Wir hatten vor dem 1:0 drei Hundertprozentige und sind dann ein bisschen nervös geworden.“ In Minute 39 fiel der erlösende Führungstreffer: Thomas Langer stellte auf 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff legte Marko Kolundzija zum 2:0 nach (45.), zur Halbzeit lag die Admira verdient vorne. Auch nach dem Wechsel blieb das Heimteam am Drücker, doch weitere Chancen blieben ungenutzt. Ebreichsdorf II verkürzte spät: In der 85. Minute traf Lawin Hasan zum 2:1. „Dann hatten wir am Ende Glück“, räumte Rankic ein, denn die jungen Gäste kamen in den letzten Minuten noch zu zwei guten Möglichkeiten – der Sieg blieb aber in Wiener Neustadt.

Rankic über Schlüssel und Spielanlage: Ball am Boden, Tempo hoch

Aus Admira-Sicht war der Schlüssel glasklar: „Der wichtigste Moment war das 1:0. Davor haben wir viel vergeben und sind nervös geworden. Mit dem Treffer ist ein großer Stein von unserem Rücken gefallen, danach war alles leichter“, erklärte Rankic. Die Art und Weise gefiel ihm besonders: „Wir haben heute richtig Fußball gespielt: Ball am Boden, schnell, mit schönen Aktionen und viel Bewegung. Viele Chancen sind aus Doppelpässen und kurzen Kombinationen entstanden.“ Der Trainer war mit dem Gesamtpaket zufrieden, schob aber einen ehrlichen Zusatz hinterher: „Heute hat alles funktioniert – nur die Chancen nicht.“ Kommunikation, Laufbereitschaft und Motivation seien top gewesen, betonte er, und genau deshalb haderte man ein wenig damit, dass aus der Vielzahl an Möglichkeiten „nur“ zwei Tore wurden. An der Effizienz will die Admira weiter arbeiten, ohne ihren mutigen Stil zu verlieren.

Respekt für den Gegner und Ausblick: Effizienz bleibt Baustelle

Für den Gegner fand Rankic anerkennende Worte. „Ebreichsdorf II ist eine sehr junge, motivierte Mannschaft mit vielen Talenten. Man sieht, dass die Burschen noch Routine brauchen, aber für die Zukunft ist das eine starke Truppe.“ Dass die Gäste in der Schlussphase noch zwei gute Chancen vorfanden, passte ins Bild eines jungen Teams, das bis zuletzt an sich glaubt. Die Rahmenbedingungen stimmten ohnehin. „Die Atmosphäre war super, das Publikum zufrieden – nur hätten wir mehr Tore schießen müssen.“ In der aktuellen Tabelle liegt die Admira auf Rang sechs (31 Punkte), Ebreichsdorf II hält bei 29 Zählern. Der Heimsieg gibt Selbstvertrauen, der Arbeitsauftrag ist klar: die vielen guten Angriffe künftig konsequenter zu Ende spielen, damit enge Schlussphasen gar nicht erst entstehen.

2. Klasse Steinfeld: Admira Wr. N. : Ebreichsdorf II - 2:1 (2:0)

  • 85
    Lawin Hasan 2:1
  • 45
    Marko Kolundzija 2:0
  • 39
    Thomas Langer 1:0