In der 2. Klasse Wachau/Donau lieferte der USV Furth dem SV Sieghartskirchen ein intensives Duell: Nach 2:1-Führung zur Pause kassierten die Further in der Nachspielzeit das 2:3. Entscheidend war die schwindende Kraft im zweiten Durchgang. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, – doch in Minute 90+2 stach der Gast eiskalt zu. Bitter, weil Furth lange auf Augenhöhe blieb und sich mehr verdient hätte.

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Der Nachmittag begann mit einem Dämpfer für Furth: Nach 30 Minuten stellte Stefan Holzbauer auf 0:1 für Sieghartskirchen. Die Antwort kam prompt und zielstrebig. Nur drei Minuten später glich Alex-Denis Bodnar zum 1:1 aus, Furth blieb dran und drehte die Partie noch vor dem Halbzeitpfiff: In Minute 44 traf Tobias Zederbauer zum 2:1, mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. „Bis zur Pause lief es in unsere Richtung. Nach dem Seitenwechsel verschob sich das Bild. Holzbauer schlug in der 77. Minute erneut zu und besorgte das 2:2. Als alles auf ein Remis hindeutete, entschied Mirzad Fejzic in der 90.+2. Minute die Partie für die Gäste – Furth stand trotz großem Aufwand mit leeren Händen da.
Nach der Führung fehlte Furth im zweiten Durchgang spürbar die Frische.„Einige arrivierte Spieler haben wegen Gelbsperren oder Krankheit gefehlt. U23-Spieler sind eingesprungen und haben das sehr gut gemacht, aber zum Schluss hat auch bei ihnen die Kraft gefehlt.“ Besonders traf es die Jüngsten: „Vor allem die drei U16-Spieler sind binnen zwei Tagen zweimal 90 Minuten gegangen.“ Dass die Gäste die Müdigkeit konsequent ausnutzten, erkannte der Sportliche Leiter von Furth neidlos an: „Sieghartskirchen hat es am Ende sehr gut zu Ende gespielt.“ Aus seiner Sicht passte vieles, nur die Körner reichten nicht bis zum Schluss. „Unsere Tore sind aus Standards gefallen“, sagte Schabasser, „ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Zur Schiedsrichterleistung wollte er nichts aufmachen: „Da gibt es nichts zu sagen.“
So sehr das späte 2:3 schmerzte, so deutlich hob Gerald Schabasser das Positive hervor. „Mich macht zuversichtlich, wie der ganze Kader funktioniert. Auf die, die zur Verfügung stehen, kann man sich verlassen“, betonte er und legte den Fokus bewusst auf die Entwicklung der Talente: „Was die jungen Spieler derzeit abrufen, verdient Respekt – da können sich manche ein Beispiel nehmen.“ Gleichzeitig bleibt die Mannschaft bodenständig. „Jetzt spielen wir die letzten zwei Meisterschaftsspiele fertig und holen das Beste raus, was möglich ist. Dann starten wir neu in die Saison“, blickte der Sportliche Leiter voraus.