Spielberichte

Furth schießt sich auf Rang sechs: 6:2 in Grafenwörth – „Wir wollten den Sieg einfach mehr“

USC Grafenwörth
USV Furth

In der 2. Klasse Wachau/Donau feierte der USV Furth beim USC Grafenwörth einen klaren 6:2-Auswärtssieg. Nach einer 4:1-Pausenführung legten die Gäste direkt nach und ließen nichts mehr anbrennen. Sportchef Gerald Schabasser hob Effizienz und mannschaftliche Geschlossenheit hervor und sprach trotz der jungen Elf von einer reifen Vorstellung. Mit dem Dreier schieben sich die Furth-Kicker in der Tabelle auf Rang sechs – ein starkes Zeichen zum Saisonfinale und genau die Antwort, die sich die Gäste nach einer wechselhaften Vorwoche erhofft hatten.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Furth stellt früh die Weichen

Die Partie kippte früh auf die Seite der Gäste, weil Furth seine ersten Chancen eiskalt verwertete. In Minute 16 stellte Raphael Haselmayer auf 0:1, acht Minuten später erhöhte Alex-Denis Bodnar auf 0:2. Die Gäste blieben am Drücker, Haselmayer legte nur zwei Minuten danach das 0:3 nach. Spätestens mit dem Treffer von Elias Fürst zum 0:4 in der 32. Minute war klar, wohin die Reise gehen sollte. Grafenwörth gab jedoch nicht auf und verkürzte durch Christopher Bierbaum kurz vor dem Pausenpfiff auf 1:4 (42.). Direkt nach dem Seitenwechsel machte David Schabasser mit dem 1:5 (46.) praktisch den Deckel drauf. Die Hausherren meldeten sich durch Marc Finz noch einmal zum 2:5 (68.) zurück, ehe Philip Gosch in Minute 88 mit dem 2:6 den Schlusspunkt setzte. Furth hatte mehr vom Spiel, legte nach der Pause zu und ließ hinten über weite Strecken wenig zu.

Effizienz, junge Elf und viel Kontrolle

Schabasser klang nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden: „Wir sind sehr zufrieden mit dem heutigen Auftritt. Die Mannschaft hat von Beginn an konzentriert gespielt und sich früh belohnt.“ Den Schlüssel sah er im Fokus über 90 Minuten: „Nach der 4:1-Pausenführung war es wichtig, auch nach dem Seitenwechsel fokussiert zu bleiben – das ist uns gut gelungen.“ „Wir sind erneut mit einer sehr jungen Mannschaft aufgetreten. Das Durchschnittsalter unserer Startelf lag bei rund 21,7 Jahren. Dafür haben die Jungs das sehr reif und abgeklärt gestaltet.“ Auch zur Spielanlage fand er klare Worte: „Wir waren in den entscheidenden Situationen sehr konsequent, haben unsere Chancen genutzt und über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel gehabt.“

Als Unterschied zum Gegner nannte er die Einheit und den Willen: „Die mannschaftliche Geschlossenheit und der Drang, unbedingt zu siegen – ich glaube, wir wollten den Sieg einfach mehr als Grafenwörth.“ Potenzial sieht er dennoch: „Vielleicht das eine oder andere Mal in der Defensive noch etwas geordneter, dann schaut das Ganze schon ganz gut aus.“

Respekt für Grafenwörth und Blick aufs Finale gegen Neuaigen

Bei allem Jubel vergaß Schabasser den Gegner nicht: „Grafenwörth muss man zugestehen, sie haben nie aufgehört zu kämpfen.“ Auch zur Leitung am Feld äußerte er sich sachlich: „Im Großen und Ganzen war die Schiedsrichterleistung okay, bei der einen oder anderen Szene hätte man vielleicht konsequenter entscheiden können.“ Der 6:2-Auswärtssieg bringt Furth in der Tabelle auf Rang sechs (31 Punkte) und unterstreicht die positive Entwicklung der letzten Wochen.

Man richtet den Blick bereits nach vorne: „Wir hoffen, dass wir das letzte Spiel zu Hause in Furth gegen Neuaigen ebenso positiv bestreiten und die drei Punkte in Furth lassen können. Dann wäre die Saison mehr als positiv gestaltet.“ 

2. Klasse Wachau/Donau: Grafenwörth : USV Furth - 2:6 (1:4)

  • 88
    Philip Gosch 2:6
  • 68
    Marc Finz 2:5
  • 46
    David Schabasser 1:5
  • 42
    Christopher Bierbaum 1:4
  • 32
    Elias Fürst 0:4
  • 26
    Raphael Haselmayer 0:3
  • 24
    Alex-Denis Bodnar 0:2
  • 16
    Raphael Haselmayer 0:1