Die 26. Runde der 2. Klasse Wachau/Donau brachte für Langenrohr II ein klares 3:0 gegen den USC Grafenwörth. Entscheidend waren drei Treffer kurz vor der Pause, danach ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen. Trainer René Schilcher fasste zusammen: "Es war das erwartete schwere Spiel. Grafenwörth hat sich nur auf die Defensive konzentriert. Es war schwer, Chancen herauszuspielen." Umso wichtiger war aus seiner Sicht die starke Phase vor dem Seitenwechsel: "Drei schnelle Tore vor der Halbzeit – damit war die Partie entschieden."

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Langenrohr II brauchte Geduld. Grafenwörth stand tief, verteidigte kompakt und wartete darauf, dass die Minuten herunterlaufen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte platzte der Knoten. In der 38. Minute traf Leopold Figl zum 1:0 und löste damit spürbar den Druck. Nur drei Minuten später legte Julian Hochenthanner das 2:0 nach (41.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schnürte Hochenthanner mit dem 3:0 (45+1) sogar den Doppelpack. Zur Pause stand es 3:0 – exakt die Phase, die Schilcher als Knackpunkt bezeichnete: "Es war ganz wichtig, dass wir kurz vor der Halbzeit drei schnelle Tore erzielt haben. Deswegen war das Spiel dann in der ersten Halbzeit entschieden." Nach dem Wechsel blieb es beim klaren Ergebnis, weitere Treffer fielen nicht.
Der Trainer ordnete den Auftritt ruhig und präzise ein. "Es war das erwartete schwere Spiel", betonte René Schilcher erneut und verwies auf die Spielanlage des Gegners: "Der Gegner hat sich nur auf das Defensivverhalten konzentriert und wollte so lange wie möglich die Partie unentschieden halten." Sein Team blieb im Plan, ließ sich von der zähen Anfangsphase und den schwülen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen. "Unsere große Stärke war, dass wir trotz der schwülen Temperaturen gegen einen tief stehenden Gegner konzentriert geblieben sind", sagte Schilcher. Den Moment, als die Kontrolle endgültig auf Langenrohrer Seite war, machte er klar fest: "Nach Ende der ersten Halbzeit hatte ich das Gefühl, dass die Partie in unsere Richtung gekippt ist." Von da an verwalteten die Hausherren das Ergebnis reif und ohne Hektik.
Bei aller Zufriedenheit über die drei Zähler blieb Schilcher geerdet und fand auch nach einem souveränen 3:0 noch Ansatzpunkte. "Wir müssen dringend an der Spielfreude arbeiten", hielt der Coach fest. Damit meint er nicht das Ergebnis, sondern die Leichtigkeit im Offensivspiel gegen tief stehende Gegner – jene Momente, in denen Risiko, Tempo und Kreativität zusammenfinden müssen. Fairness hatte ebenfalls Platz in seiner Analyse: "Der Schiedsrichter hat ein gutes Spiel abgeliefert." In der Tabelle hält Langenrohr II laut Datenbank bei 32 Punkten auf Rang 7, Grafenwörth bei 4 Zählern auf Platz 13 – die Rollenverteilung war auf dem Platz sichtbar. Für Langenrohr II bleibt nach diesem Auftritt: Geduld, Effizienz und Konzentration haben gepasst – an der Spielfreude soll in den nächsten Wochen noch gearbeitet werden.