Spielberichte

3:0 zum Abschluss: Moser sieht Neuaigen „von Anfang an am Drücker“

USV Furth
SV Neuaigen

Zum Saisonausklang in der 2. Klasse Wachau/Donau setzte sich der SV Neuaigen auswärts beim USV Furth klar mit 3:0 durch. Die Gäste führten bereits zur Pause, legten nach dem Seitenwechsel nach und blieben über weite Strecken das aktivere Team. Trainer Christoph Moser sprach von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ und betonte: „Wir hatten das Spiel von Anfang an im Griff.“ Besonders das 2:0 in einer kurzen Druckphase der Hausherren sah er als Knackpunkt. Für Neuaigen war es ein runder Meisterschaftsabschluss.

Fußballspieler im engen Zweikampf

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Frühe Kontrolle, Lovric stellt die Weichen

Neuaigen trat in Furth mit einem klaren Plan an und hatte sofort mehr vom Spiel. Das Team stand kompakt, suchte die klaren Lösungen und ließ hinten wenig zu. Trainer Christoph Moser brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: „Das Spiel war von meiner Mannschaft eine sehr gute Partie. Wir hatten von Anfang an die Kontrolle und haben dem Gegner kaum Chancen zugelassen.“ Nach einer halben Stunde fiel folgerichtig das 0:1: Stjepan Lovric traf in Minute 30 und belohnte die zielstrebige Gäste-Phase. Furth versuchte darauf zu reagieren, kam aber bis zur Pause nicht zwingend in den Strafraum. Mit dem 0:1 ging es in die Kabinen, und auch da blieb Moser bei seiner Linie: „Nach dem 1:0 – und speziell nach der ersten Halbzeit – hatten wir das Spiel im Griff.“

Furth drückt, Plisnic antwortet – das 2:0 bricht den Widerstand

Nach Wiederbeginn investierten die Hausherren mehr, suchten früheres Pressing und wollten die Partie drehen. Neuaigen hielt dagegen, verteidigte konsequent und blieb bei Ballgewinn gefährlich. Genau in diese Phase fiel der zweite Stich: In Minute 65 erhöhte Ljubo Plisnic auf 0:2. Für Moser war das der Schlüssel: „Das 2:0 ist in einer Phase gefallen, in der der Gegner versucht hat, Druck aufzubauen. Wir sind trotzdem immer wieder im Konter gefährlich geworden.“ Neuaigen blieb am Drücker, weil die Abstände stimmten und alle mitarbeiteten. „Unsere größte Stärke war heute die geschlossene Mannschaftsleistung“, so der Trainer, der gleichzeitig nüchtern anmerkt, wo Luft nach oben bleibt: „Grundsätzlich im Spielaufbau.“ Aus seiner Sicht passte vieles, doch die Gäste wollten auch beim klaren Auswärtsspiel nicht ins Risiko verfallen, sondern das Ergebnis sauber nach Hause bringen.

Varivoda setzt den Schlusspunkt – Moser mit klarem Fazit und Blick auf die Pause

In der Schlussphase nutzte Neuaigen den sich bietenden Raum erneut eiskalt. Marsel Varivoda besorgte in der 83. Minute das 0:3 und machte damit endgültig den Deckel drauf. Moser blieb in der Analyse bei klaren Worten: „Der Gegner war für mich eine sehr junge, talentierte Mannschaft, aber für mich keine gute Mannschaft.“ Zur Leitung des Unparteiischen äußerte er Kritik, ohne ins Detail zu gehen: „Die Leistung des Schiedsrichters war für mich sehr komisch. Er hat geglaubt, wir spielen Champions League. Viele Abseitsentscheidungen waren aus meiner Sicht nicht korrekt.“ Trotz dieser Nebengeräusche überwog die Freude über den souveränen Auswärtsdreier. „Ich gratuliere meiner Mannschaft zum Sieg. Es war ein gelungener Meisterschaftsabschluss, und jetzt geht’s in die wohlverdiente Pause“, sagte Moser – ein Schlusswort, das zum abgeklärten Auftritt seiner Truppe passte und einen klaren Ausblick lieferte.

2. Klasse Wachau/Donau: USV Furth : Neuaigen - 0:3 (0:1)

  • 83
    Marsel Varivoda 0:3
  • 65
    Ljubo Plisnic 0:2
  • 30
    Stjepan Lovric 0:1