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Nach dem 1:1 nicht mehr voll riskiert – Bitter erklärt Schricks Punkt gegen Hauskirchen

USV Schrick
USV Hauskirchen

Im Saisonfinale der 2. Klasse Weinviertel trennte sich der USV Schrick vom USV 1950 Hauskirchen mit 1:1. Früh brachte Norbert Jankto die Gäste in Front, nach der Pause glich Maximilian Zach aus. Schricks Trainer Alexander Bitter sprach von einem intensiven Spiel, in dem „beide Mannschaften sich gegenseitig neutralisiert haben“ – und erklärte offen, warum seine Elf nach dem Ausgleich nicht mehr alles auf eine Karte setzte: Der Punkt reichte, um das Relegationsticket zu fixieren. Jetzt wartet Ulrichskirchen.

Fußballspieler holt zum Schuss aus

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Frühes 0:1, später Ausgleich – Schrick holt, was er braucht

Schrick startete mutig und suchte von Beginn an das Spiel, doch Hauskirchen stand tief, lauerte auf Umschaltmomente und blieb genau dort gefährlich. Alexander Bitter schilderte, dass seine Mannschaft in der Anfangsphase „ein, zwei gute Chancen“ hatte, die der Gästetormann stark parierte. Eiskalt waren hingegen die Gäste: In Minute 9 traf Norbert Jankto zum 0:1, eine Führung, die bis zum Pausenpfiff Bestand hatte. „Wir haben einmal nicht aufgepasst, der Stürmer setzt sich durch und schießt ins kurze Kreuzeck – das hat er schön gemacht“, ordnete Bitter die Szene ein. Nach der Pause blieb Schrick am Drücker, erhöhte den Druck und kam folgerichtig zurück: In Minute 62 erzielte Maximilian Zach das 1:1. Danach suchte die Heimelf kontrolliert den Weg nach vorne, ohne das ganz große Risiko zu gehen – mit Blick auf das große Ziel, den fixierten Relegationsplatz.

„Unentschieden geht in Ordnung“ – Bitter lobt Meister und sieht Lernfelder

In seiner Analyse blieb Bitter bodenständig und fair. „Das Unentschieden geht auf alle Fälle in Ordnung. Beide Mannschaften haben sich gegenseitig neutralisiert, wir hatten vielleicht ein kleines Chancenplus.“ Den Gegner nahm er ausdrücklich sportlich ernst – und zugleich als Maßstab: „Hauskirchen hat sich zurückgezogen, auf Konter gespielt und war in den Umschaltsituationen brandgefährlich. Sie haben tolle Spieler, einen tollen Trainer und sind ein würdiger, verdienter Meister.“ Bei der eigenen Mannschaft gefiel ihm das Bemühen um Druck und Passspiel, weniger die Momente, in denen im Zentrum die Ordnung fehlte. „Da waren die zwei Sechser zu weit auseinander, wir haben den Raum offen gelassen. Da müssen wir cleverer sein und Gegenangriffe schneller unterbinden.“ Gesprächsstoff bot eine Szene im Strafraum: „Wir hätten auch einen Elfmeter kriegen können, unser Spieler wird am Standfuß getroffen. Der Schiedsrichter hat ihn nicht gegeben, insgesamt war er aber sehr unauffällig.“

„Jetzt regenerieren – dann voll angreifen“: Relegation, Premiere und Vorfreude

Warum blieb es am Ende beim Remis? Bitter wurde deutlich: „Wir haben den Punkt benötigt, um den Vizemeisterplatz und damit die Relegation zu fixieren. Nach dem 1:1 haben wir nicht mehr in die Offensive investiert.“ Der Blick geht nun nach vorne – und der Respekt ist groß. „Ulrichskirchen hat in 28 Spielen 111 Tore geschossen, das ist beeindruckend. Wir sind gewarnt und brauchen zwei Topleistungen, um auf Augenhöhe zu sein.“ Zugleich ist es historisch: „Es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass Schrick um den Aufstieg spielt, und der erste Vizemeistertitel. Das freut mich für den Verein und vorallem für meine Mannschaft."Organisatorisch ist noch nicht alles fix: Das Hinspiel steigt auswärts Dienstag oder Mittwoch, das Rückspiel Freitag oder Samstag in Schrick. Bitters Botschaft an die Fans ist klar: „Bitte unterstützt uns, vielleicht gelingt uns mit eurer Unterstützung, der ganz große Coup– die Jungs haben sich das nach dieser langen Saison verdient.“

2. Klasse Weinviertel: Schrick : Hauskirchen - 1:1 (0:1)

  • 62
    Maximilian Zach 1:1
  • 9
    Norbert Jankto 0:1