In der 2. Landesliga Ost trennte sich der 1. FC Bisamberg zum Saisonabschluss 2:2 von der SG Bad Vöslau/Kottingbrunn. Nach einem 0:2 zur Pause kämpften sich die Gäste mit viel Kombinationsspiel zurück und holten spät den Punkt. Trainer Darko Dukic sprach von zwei „dummen Fehlern“ vor der Halbzeit und einer klar besseren Leistung nach dem Wechsel – am Ende fehlte seiner Truppe „ein bisschen Glück“, um die Partie ganz zu drehen.

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Bisamberg erwischte den besseren Start und führte schon nach fünf Minuten: David Coker traf zum 1:0. Kurz vor der Pause legten die Hausherren nach, Filip Kostic stellte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:0. Genau diese Phase ärgerte Gästecoach Darko Dukic: „In der ersten Halbzeit haben wir zwei dumme Fehler gemacht und daraus zwei Tore kassiert.“ Nach der Pause drehte sich das Bild. Die SG kam wacher aus der Kabine, spielte zielstrebiger und verkürzte in Minute 65 durch Alec Flögel. Der Druck blieb hoch, kurz vor Schluss belohnte sich die Dukic-Elf: Joao Victor De Araujo Oliveira besorgte in der 88. Minute den Ausgleich zum 2:2 – der späte Lohn für eine starke zweite Hälfte.
Warum der Umschwung gelang, erklärte Dukic recht schlicht – und genau deswegen nachvollziehbar: „Unser Kurzpassspiel war gut, wir haben Pässe in die Tiefe gespielt und den Zielspieler gesucht – das war sehr gut.“ Über den Treffer von Alec Flögel schwärmte er nur kurz: „Wunderschönes Tor.“ Zugleich blieb er selbstkritisch: „Wenn wir zwei Geschenke machen, dann passieren solche Sachen.“ Unterm Strich sah er ein Duell auf Augenhöhe: „Wenn ich ehrlich bin, waren beide Mannschaften gleich.“ Dass der Auswärtssieg nicht mehr gelang, führte der Trainer auf Kleinigkeiten zurück: „Uns hat am Ende ein bisschen Glück gefehlt.“ Seine Mannschaft blieb dran und zeigte genau jene Ruhe am Ball, die vor der Pause noch gefehlt hatte.
Neben der eigenen Leistung verteilte Dukic Lob und blieb respektvoll. Zum Gegner meinte er: „Bisamberg ist eine sehr gute Mannschaft, die stehen zu Recht dort, wo sie sind.“ Auch das Schiedsrichterteam wollte er nicht zum Thema machen: „Ich diskutiere nicht über Schiedsrichter. Die sind auch Menschen. Heute haben sie keine große Rolle gespielt, es war alles okay.“ In seinem Saisonfazit klang viel Stolz mit: „In der Hinrunde waren wir Vorletzter, jetzt haben wir eine super Rückrunde gespielt und 18 Punkte geholt. Ich bin meiner Mannschaft sehr dankbar.“ Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: „Es tut mir leid, dass ich wohl ein paar Spieler verlieren werde, darunter Alec Flögel.“ Weil für beide Teams der Ligaerhalt bereits feststand, wertete er das Remis nüchtern: „Das Spiel hatte keine große Bedeutung, es hat gepasst.“ In der Endabrechnung beendet Bisamberg die Saison als Elfter (33 Punkte), die SG Bad Vöslau/Kottingbrunn wird Zwölfter (31).