In der 2. Landesliga Ost führte der ASK Mannersdorf gegen den FC spusu Mistelbach zur Pause mit 1:0, am Ende stand dennoch ein deutliches 1:4. Mannersdorf-Obmann Johannes Horvath sah die Wende nach dem Seitenwechsel: „Es lag an Erfahrung und Routine.“ Aus seiner Sicht brachte bei Mistelbach die Einwechslung von Albert Kautz den Umschwung, während die Hausherren bewusst auf junge Kräfte setzten. „Die Burschen haben das sehr gut gemacht, aber am Ende hat Mistelbach die Partie trocken nach Hause gespielt.“

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Mannersdorf ging die Aufgabe engagiert an und vertraute von Beginn an auf die Jugend. „Wir haben mit drei jungen Burschen begonnen – Fati Bagceci, Stefan Juhnke und Adrian Mujcic“, erklärte Obmann Johannes Horvath. „Die Mannschaft hat sich gut verkauft, nach vorne gespielt und offensiv Akzente gesetzt.“ Der Mut trug Früchte: In Minute 27 brachte Adrian Mujcic die Heimelf in Führung. Horvath beschreibt den Treffer so: „Adrian ist über links durch, ist Richtung Tor gezogen und hat den Ball flach ins lange Eck geschossen – für den Tormann nicht zu halten.“ Bis zur Pause ließ Mannersdorf kaum etwas anbrennen, das 1:0 zur Halbzeit war verdient und gab Rückenwind für den zweiten Durchgang.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Partie spürbar. Aus Mannersdorfer Sicht lag das an einer Personalie beim Gegner. „Mistelbach hat Albert Kautz gebracht. Für mich hat dieser Wechsel den Umschwung eingeleitet“, sagte Horvath. Zunächst glich Mario Schodl in der 56. Minute zum 1:1 aus. Mannersdorf brachte in der Folge weitere junge Spieler, ganz bewusst und mit Blick auf die Zukunft. „Es hat bei uns eigentlich alles so funktioniert, wie wir wollten. Es war am Ende der Jugend und der Unerfahrenheit geschuldet“, ordnete Horvath ein. Mistelbach blieb nun am Drücker und drehte das Spiel binnen weniger Minuten: Marcel Bauer traf in der 71. und 74. Minute zum 1:2 und 1:3, ehe Thomas Augustin in der 86. Minute zum 1:4-Endstand vollendete.
Ganz ohne Gesprächsthema kam die zweite Halbzeit nicht aus. Horvath sprach von einem fragwürdigen Elfmeterpfiff zugunsten der Gäste und einem auf der Gegenseite nicht gegebenen Strafstoß für Mannersdorf. Gleichzeitig blieb seine Bewertung des Unparteiischen sachlich: „Der Schiedsrichter war grundsätzlich okay, unauffällig.“ Viel wichtiger war dem Obmann die positive Resonanz am Sportplatz: „Die Leute in Mannersdorf goutieren, dass wir auf Mannersdorfer Spieler setzen. Die drei Starter – Bagceci, Juhnke und Mujcic – haben das sehr gut gemacht. Aber auch die später eingewechselten Johannes Karanitsch, Recep Özel und Felix Pinter haben ihre Sache sehr gut gemacht! Das hat den Leuten extrem gut gefallen.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Mannersdorf deshalb nicht nach unten, sondern nach vorne: „Auf die Jungen werden wir in Zukunft verstärkt setzen.“